Volle Transparenz bei Entscheidungen auf allen Verwaltungsebenen

Mehr Transparenz führt zu einem stärkeren demokratischen Selbstverständnis!
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Direkte Demokratie darf sich nicht nur auf die gelegentliche Ausübung unseres Stimm- und Mitspracherechts beschränken. Sie soll generell zu einer verstärkten Einbindung der Bürger in die KONTROLLE von Vorgängen führen, die uns alle betreffen.
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Transparente Entscheidungsprozesse zeigen sofort auf, wer in welcher Form auf einen Behördenvorgang Einfluss genommen hat.
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Bessere Kontrolle durch die Bürger erhöht die Nachvollziehbarkeit und damit die Akzeptanz solcher Prozesse und erschwert korrupte Einflussnahme.

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Dass sich mit einer vereinfachten Verwaltung und mit Kompetenzbereinigung einige Milliarden einsparen ließen, darüber belehrt uns der Rechnungshof seit Jahrzehnten in jedem seiner Berichte.
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Das Amtsgeheimnis abzuschaffen ist noch keiner österreichischen Regierung gelungen. Dabei wäre die Realisierung einer „gläsernen“ Verwaltung ein gewaltiger Schritt zur Sicherung der Demokratie.
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Eine transparente Verwaltung deckt sofort auf, wo es unnötige Aufwände, Umwege, Doppelgleisigkeiten gibt, die eine Behandlung eines „Aktes“ verzögern und unnötig teuer machen.
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Gleich zeitig nimmt eine transparente Verwaltung den Bürgern das Ohnmachts-Gefühl gegenüber den Behörden.
Als Partner und Auftraggeber der Behörde wird der Bürger mit seinen Rechten wahr- und ernstgenommen.
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Die BESSERE KONTROLLE DER MACHT DURCH UNS ALLE
muss also ein vorrangiges Ziel bei der sozial gerechten Neuordnung gesellschaftlicher Verhältnisse sein.
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Mach Dich stärker für ein gerechtes Österreich 3.0

aus:

Das Gesellschafts-Leitbild zum Programm der Demos
„UNSERE VISION!“

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Interessante und weiterführende Beiträge:
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Macht braucht Kontrolle!  
Privatisierung öffentlicher Güter und Korruption 
Neustart der Verwaltung 
Korruptionsbekämpfung 1 
Korruptionsbekämpfung 2

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Siehe auch weiters:
Transparenz.
Schlüsselbegriff einer politischen Anthropologie der Gegenwart 
Maren Heibges

Transparenz ist zu einem Schlüsselbegriff westlicher Gesellschaften avanciert. Mehr Sichtbarkeit, Effizienz, Rechenschaft und Machtkontrolle sollen dadurch in Politik, Verwaltung und Organisationen erzielt werden. Mit der Forderung nach Transparenz verbinden sich Hoffnungen auf eine demokratischere Gesellschaft, ja sogar auf eine bessere Welt.
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Politik ist nicht im engeren Sinne als Staatsverwaltung zu verstehen, sondern weiter gefasst, als Organisation des Sozialen.
Das gegenwartsdiagnostische Potential einer Erforschung von Transparenz liegt darin begründet, dass die Formation zeigt, wie an der Schnittstelle von Wissen, Moral und Informations-technologie zeitgenössische politische Felder machtvoll neu konfiguriert werden.
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Eine Antwort auf „Volle Transparenz bei Entscheidungen auf allen Verwaltungsebenen“

  1. Korruption, ein moralisch abzulehnendes, vielfach auf persönlichen Vorteil gerichtetes Verhalten zum Schaden von Personen oder der Allgemeinheit.

    „KORRUPTIONSPRÄVENTION ist ein wichtiges und herausforderndes Thema.
    Keine Organisation kann unmoralische Versuchungen ausschließen. Wenn man von einer TRANSPARENTEN (Stadt­-) Verwaltung spricht, muss man sich dieser Tatsache konsequent annehmen.“
    Dr. Erich Hechtner

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