Transition Network – einen nachhaltigen Wandel unterstützen und fördern

Wie kann man einen nachhaltigen Wandel unterstützen und fördern? – Diese Frage hat sich nicht nur der Zukunftsforscher und Mitinitiator von Transition Austria Franz Nahrada schon vor langer Zeit gestellt.
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„Transition ist eine Bewegung von Gemeinschaften, die zusammen kommen um unsere Welt neu zu denken und aufzubauen.“ – So heißt es auf der Seite des
Transition Networks, das sich zum Ziel gesetzt hat, lokale Gemeinschaften und Gruppen international zu vernetzen, wobei hier zwei wesentliche Aspekte eine Rolle spielen.
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Einer davon ist es, dass sich die Menschen – sowohl in Dörfern als auch Städten –  wieder zusammenschließen, um gemeinsam Lösungen für ihre ganz direkten Probleme zu finden.
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Der Denkansatz von „
Transition“ befähigt Menschen in Nachbarschaften, Regionen, Bezirken, Städten und Gemeinden, die Herausforderungen des beginnenden Endes des Erdöls und auch des Klimawandels klar zu erkennen.
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Transition will darauf hinarbeiten eine andere Energiequelle, nämlich die Kreativität und den Gemeinschaftsgeist dieser und aller Menschen freizusetzen, mit denen wir alle zu tun haben.
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Gemeinsam sollen wir alle diese wichtigen Fragen beantworten: Wie wollen wir, unter Berücksichtigung aller Lebensbereiche, die diese Gesellschaft benötigt um zu bestehen:
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* die
Kohlenstoffemissionen – und natürlich auch andere Schadstoffemissionen – drastisch reduzieren (als Antwort auf den Klimawandel);
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* die Gefahr von
Mangelerscheinungen und Störungen deutlich reduzieren und eine „Widerstandsfähigkeit“ unserer Lebenswelt gegen das Ausbleiben der fossilen Ressourcen herstellen (als Antwort auf das Ölfördermaximum);
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die regionale Wirtschaft in hohem Maß stärken (als Antwort auf die wirtschaftliche Instabilität und Krise)? .
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Das
internationale Netzwerk Transitions soll vor allem dabei helfen, Informationen und Erfahrungen, Erfolge und Misserfolge dieser Gruppen zu sammeln und auch anderen Initiativen zur Verfügung zu stellen, damit nicht jeder das Rad neu erfinden muss. Es geht darum, dass neue Ideen und Möglichkeiten entdeckt, kommuniziert, und Erfahrungen darüber geteilt werden.
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In Österreich entstand 2009 mit Transition Austria ein virtueller Knotenpunkt für die Transition Bewegung.
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Eine Auswahl von Tansition Inititiven:
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Transition Network (internationales Netzwerk)
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Transition Austria (Österreich),
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Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
>>
Transition Culture – Website von Rob Hopkins mit gutem Überblick über Literatur und Vorträge .
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Quelle:
Die Transition Bewegung in Österreich; Ein Interview mit Zukunftsforscher Franz Nahrada.
http://www.energieleben.at/die-transition-bewegung-in-oesterreich/
Partizipation & nachhaltige Entwicklung in Europa
http://www.partizipation.at/transition-town-movement.htmlTransition Town
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Machbare Schritte und profunde Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise!
http://transitionaustria.ning.com

Bei diesem Netzwerk geht es um Ideen, Aktionen und Pläne, die konkret zeigen dass gemeinschaftliches Handeln in Gemeinden und Stadtteilen Wege aus den fossilen und wirtschaftswachstums-debilen Sackgassen und zu einem guten Leben für alle eröffnet.
Hier kann man erfahren wer sonst noch in Österreich begonnen hat ähnliche Ideen auszuprobieren und/oder anzuwenden.
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Die Transition Initiative Klagenfurt hat ein kurzes Dokument übersetzt, das die wichtigsten Punkte zusammenfasst.

Bewusstseinsbildung über Peak Oil (Fördermaximum von konventionellem Erdöl), Klimawandel und die Notwendigkeit, einen partizipativ gesteuerten Prozess für Energie- und Wirtschafts-Autonomie auf Gemeindeebene zusammen mit CO2-Emissionsreduktionen beginnen
* Verbindungen zu existierenden Gruppen auf lokaler Ebene aufbauen
* Brücken zur Stadt- und Landesregierung bilden
* Verbindungen zu anderen Transition Initiativen aufbauen
* Arbeitsgruppen bilden, die sich mit den Schlüsselgebieten des Lebens befassen (Nahrung, Energie, Transport, Gesundheit, Herz & Seele, Ökonomie & Wohlstand, etc.)
* Projekte lostreten mit dem Ziel, das Verständnis für energetische und ökonomische Autonomie und CO2-Emissionsreduktion zu fördern und partizipatives Engagement zu stärken.

Klimawandel und Peak Oil sind zwei Seiten derselben Herausforderung, denn:

* der Klimawandel macht eine CO2-Reduktion notwendig
* Peak Oil macht sie unvermeidbar
* einen partizipativen, durch die Gemeinde lokal und selbst implementierten „Energieabwicklungs-Aktionsplan“ für die nächsten 15-20 Jahre erstellen.

Quelle:
http://transitionaustria.ning.com/page/kriterien-fuer-eine-transition 
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2 Antworten auf „Transition Network – einen nachhaltigen Wandel unterstützen und fördern“

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