Themen- & Diskussionspunkte zur Demokratie

  • Demokratie
  • Prozess der Demokratie
  • Wir lehen ab, wir fordern, wir kämpfen …
  • Disziplinierungsmechanismus gegen Demokratie
  • Siehe weiters auf unserer Hompage …
  • Können wir den Wandel in eine „neue“ Gesellschaft organisieren?
  • Bitte gib uns Dein Feedback zu den DemoS!
  • Quelle
.
Demokratie
.
Das Wort Demokratie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Volksherrschaft“. D.h. in der Demokratie ist das Volk der staatliche Souverän und die politischen Entscheidungen werden durch den Mehrheitswillen der Bevölkerung gefällt. Der Mehrheitswille wird durch demokratische Wahlen bestimmt und legitimiert und dann durch Volksvertreterinnen/Volksvertreter (Politikerinnen/Politiker) umgesetzt.
.
Dies entspricht einer repräsentativen Demokratie. Die wichtigsten Merkmale einer Demokratie sind Meinungsfreiheit, Existenz einer Opposition und Gewaltenteilung.
help.gv.at
.
.
Prozess der Demokratie
.
– Immer neue Ideen entstehen, wie man das oder jenes bekämpfen kann.
– Die Demokratie erzeugt die permanente Kritik an der Gesellschft (dazu gehören auch Politiker).
– Diese permanente Kritik mag auch ihre Schwäche sein, sie ist letzten Endes ihre Stärke, weil sie der Demokratie hilft, unbefriedigende Umstände zu überwinden.
– Das geschieht so lange, bis neue unbefriedigende Umstände entstehen, die wieder nur in der Demokratie überwunden werden können.
– Man kann die Qualität einer Gesellschaft daran ermessen, wieviel Kraft sie zur Überwindung unbefriedigender, ungerechter Zustände aufbringt.
– Und so ist die Demokratie an sich ein ununterbrochener dialektischer Prozess.
Bruno KREISKY
.

.

Wir lehen ab, wir fordern, wir kämpfen …

Wir lehnen es ab, dass die Menschen für all die Schulden der Politik und Banken aufkommen,
… wir lehnen Sozial-und Lohndumping in Europa und weltweit ab,
… wir lehnen eine selbsternannte europäische Oligarchie ab,
… wir lehnen die Ausbeutung von Mensch und Natur in Europa und der ganzen Welt ab,
… wir lehnen den Beitrag der EU zu Konflikten und Militarisierung ab.

Wir fordern die umfassenden öffentlichen Garantien für private Finanzinstitute zu überprüfen,
… wir fordern die demokratische Kontrolle von Banken und Finanzinstituten zu verstärken,
… wir fordern Menschenrechte vor Schuldendienst, menschliche Bedürfnisse vor Profit,
… wir fordern die Beendung der Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen,
… wir fordern die Herstellung der Gleichheit von Frauen und Männern bei Löhnen, Renten und beruflicher Entwicklung,
… wir fordern die Abschaffung des Patriarchats,
… wir fordern die Stärkung des Schutzes von Migrantinnen und Migranten auf sozialer und politischer Ebene,
… wir fordern echte Demokratie und echte Teilhabe,
… wir fordern eine Gesellschaft, welche die soziale und ökologische Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt.

Wir kämpfen für Rechte für alle; Nein zu Armut und Unsicherheit,
… wir treten für die Beendigung des erzwungenen Schuldendienst ein,
… wir sind entschlossen, eine gemeinsame Bewegung für ein demokratisches, soziales, ökologisches und feministisches Europa zu schaffen,
… wir unterstützen und stärken einander in unseren jeweiligen gesellschaftlichen Auseinandersetzungen,
… wir wollen unsere Kräfte bündeln um gemeinsam für die Durchsetzung unserer Forderungen zu kämpfen und sie durch nationale und europaweite Aktionen Wirklichkeit werden zu lassen !
Transform

 

Disziplinierungsmechanismus gegen Demokratie

ANGST ist der Disziplinierungsmechanismus der kapitalistischen Gesellschaft, und heute haben viele Menschen Angst.
– Davor, dass alles schlimmer wird.
– Dass sie ihren Job verlieren, wenn sie einen haben.
– Dass sie keinen mehr finden, wenn sie arbeitslos sind.
– Dass es ihren Kindern schlechter gehen wird als ihnen.

In einigen Ländern fürchten die Menschen, ihre gesund heitliche Versorgung zu verlieren, ihre Arbeitslosenversicherung oder ihre Pension.

Viele, vor allem in den USA, leben von der Hand in den Mund, Monat für Monat, und fürchten, dass sie obdachlos werden. Gleichzeitig – und aus nahezu denselben Motiven – sind die Menschen zornig, weil ihnen klar ist, dass sie in einer unmoralischen Welt leben, in der die Schuldigen belohnt und die Unschuldigen bestraft werden.

Die Banken haben Billionen kassiert, und ihre Topmanager haben mit Steuergeldern ihre unanständig hohen Gehälter und Boni finanziert. Jene, die für die Krise überhaupt nichts können, wurden zweimal beraubt – zum einen ihrer wirtschaftlichen Sicherheit, die der Casino-Crash auf Jahre hinaus zerstört hat; und zum zweiten Mal, weil ihre Steuern und Abgaben ebenso wie die ihrer Kinder und Kindeskinder nicht der Öffentlichkeit zugutekommen, sondern dazu verwendet werden, ein durch und durch verkommenes System zu sanieren.
Susan George, Whose Crisis, Whose Future
Die Gesellschaft ändert sich täglich … der Wandel findet also statt. Freilich passiert das nicht nach einem durchdachten Plan, nicht in eine vorbestimmte oder gar von uns „erwünschten“ Richtung.
Wenn wir aber eine klare Zielvorstellung haben, müssen wir versuchen, einen Plan zu entwickeln, wie wir dorthin kommen – mit der Definition von Etappenzielen, mit überzeugenden Strategien und mit klaren Vorstellungen darüber, wie wir „unerwünschte“ Entwicklungen im Sinne unseres Projekts irgendwann mehrheitlich wieder „korrigieren“ können. Deine Ideen sind herzlich willkommen!
Christian Sadil

 

Quelle:
– help.gv.at
– Bruno Kreisky
– Transform
– DemoS
– Christian Sadil

Warum schweigen die Lämmer?

In den vergangenen Jahrzehnten wurde die Demokratie in einer beispiellosen Weise ausgehöhlt. Demokratie wurde durch die Illusion von Demokratie ersetzt, die freie öffentliche Debatte durch ein Meinungs- und Empörungsmanagement, das Leitideal des mündigen Bürgers durch das des politisch apathischen Konsumenten.

Wahlen spielen mittlerweile für grundlegende politische Fragen praktisch keine Rolle mehr.
Die wichtigen politischen Fragen werden von politisch-ökonomischen Gruppierungen entschieden, die weder demokratisch legitimiert noch demokratisch rechenschaftspflichtig sind.
Die destruktiven ökologischen, sozialen und psychischen Folgen dieser Form der Elitenherrschaft bedrohen immer mehr unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen.
Rainer Mausfeld deckt die Systematik dieser Indoktrination auf, zeigt dabei auch Ihre historischen Konstanten und macht uns sensibel für die vielfältigen psychologischen Beeinflussungsmethoden.

Professor Mausfeld bietet anhand von vielen Beispielen einen Einblick in die tatsächliche Verwaltung unserer Demokratie und wie mit den Techniken des Meinungs- und Empörungs-managements das Volk in Apathie und der Illusion des Informiertseins gehalten wird.
. . .

Geht unser Weg wieder dort hin?
“Recht könne nur zwischen gleich starken Parteien gelten; ansonsten tue der Starke, was er könne, und erleide der Schwache, was er müsse.”
Thukydides ( *
454 v. Chr.; † 396 v. Chr.)
. . .

Doch was macht die ‚Demokratie‘ attraktiv?
Warum hat die Idee der Demokratie eigentlich – wenn auch erst in den vergangenen 150 Jahren – eine solche Faszination, einen solchen Sog entwickelt? Es liegt nahe, dass eine Antwort davon abhängen wird, aus welcher gesellschaftlichen Perspektive man sich dieser Frage nähert.

Aus Sicht des Volkes, also gleichsam von ‚unten‘ betrachtet, ist ‚Demokratie‘ attraktiv, weil wir von Natur aus über eine Konzeption von ‚Zwang‘ und damit auch von ‚Freiheit‘ verfügen. Wir wollen uns autonom fühlen; wir wollen nicht dem Willen eines anderen unterworfen sein.

Was aber könnte Demokratie für die Mächtigen attraktiv machen, deren Macht sie ja gerade einschränkt und bedroht? Die Antwort ist ganz einfach:
NICHTS!
Denn Demokratie bedeutet gerade, die Machtbedürfnisse der Mächtigen und Reichen einzuschränken, woran sie naturgemäß kein Interesse haben.

Wie läßt sich nun aus Sicht der Herrschenden dieses Spannungsverhältnis entschärfen, wenn man blutige Revolutionen vermeiden möchte?
Die Lösung liegt darin, das Freiheitsbedürfnis der Bürger mit einem Surrogat (nicht vollwertigen Ersatz) zu ‚stillen‘, es mit einer Ersatzdroge zu befriedigen, nämlich der Illusion von Demokratie.
Um eine solche Illusion von Demokratie zu schaffen, benötigt man vor allem
– eine Rechtfertigungsideologie, die begründet, warum das Volk unmündig sei und einer Führung bedürfe.
– Ferner muß die für das Volk so attraktive Idee von Demokratie so entleert werden, dass sie nur noch auf einen Wahlakt beschränkt ist.
– Und schließlich benötigt man ein kontinuierliches Demokratiemanagement, damit das Volk bei dem Wahlakt auch so will, wie es wollen soll.
. . .

Meinungsmanagement –
kostengünstiger als Gewalt, Bestechung oder irgendeine andere Kontrolltechnik.
Seit den historischen Anfängen wurde versucht, Machttechniken zu entwickeln, mit denen sich unsere moralischen Sensivitäten gleichsam unterlaufen lassen, die also weniger Widerstand im Volk aktivieren.

Vermittlungsinstanzen für diese Formen der Machtausübung  – unterstützt durch Stiftungen, Think Tanks, Elitenetzwerke und Lobbygruppen – sind insbesondere private und öffentliche Medien, Schulen und der gesamte Erziehungs- und Ausbildungssektor sowie die Kulturindustrie.

Insgesamt sind zur Lenkung der Bevölkerung Techniken vorzuziehen, die nicht nur kurzzeitig wirken, sondern länger anhaltende Effekte haben. Diese Techniken sind das Standardgeschäft der Massenmedien:
Deklariere Fakten als Meinungen. Mit Tatsachen so umzugehen, als handele es sich um bloße Meinungen. Hannah Arendt: “…eine der erschreckendsten Aspekte totalitärer Denksysteme”.
– Fragmentiere zusammenhängende Fakten so, dass der Sinnzusammenhang verloren geht.
– Löse Fakten aus ihrem eigentlichen Zusammenhang, so daß sie als isolierte Einzelfälle erscheinen.
– Bette Fakten so in einen neuen, mit ‚positiven‘ Begleitvorstellungen versehenen Kontext ein, dass sie ihren ursprünglichen Sinnzusammenhang und ein damit möglicherweise verbundenes moralisches Empörungspotential verlieren.
. . .

Die Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Fakten
wird wesentlich durch die Massenmedien vermittelt, die neben den Fakten in der Regel auch den gewünschten Interpretationskontext und damit das ‚politische Weltbild‘ vermitteln.
Dieses Thema gehört zu unserem gesellschaftlichen Lebensalltag und geht uns alle an. Die Fragen, die sich hierbei stellen, sind grundlegender und zumeist recht elementarer Natur.

Für die Auseinandersetzung mit ihnen benötigt man kein Expertenwissen, auch wenn die herrschenden Eliten sich bemühen, Diskurse über derartige Themen auf Gruppen ‚geeigneter Experten‘ zu beschränken.
Für Themen, die uns als Bürger (Citoyens), die sich im Geiste der Aufklärung um die Gestaltung unseres Gemeinwesens bemühen, sind wir mit natürlichen Vermögen unseres Geistes ausgestattet.
Den wesentlichen Kern der Fragen zur Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit von Fakten, um die es bei unseren Themen geht, können wir also auch ohne eine Spezialistenausbildung behandeln.
. . .

Das in den vergangenen fünf Jahrzehnten durchgeführte neoliberale Projekte zielte von Beginn an auf eine radikale Umverteilung und resultierte in der – nach dem europäischen Kolonialismus – größten Umverteilung der Geschichte, einer Umverteilung von unten nach oben, von Süd nach Nord und von der öffentlichen in die private Hand.

Mehr als 50 Jahre Elitendemokratie haben uns gezeigt, wohin dieser Weg führt. Es ist der Weg der Zerstörung.
– Der Zerstörung von Gemeinschaft,
– der Zerstörung der Idee von Gemeinschaft,
– der millionenfachen Zerstörung von Leben,
– der Zerstörung von kultureller und zivilisatorischer Substanz, vor allem in der Dritten Welt
– und der Zerstörung unserer ökologischen Grundlagen.

Die Nutznießer dieser Zerstörung haben keinen Grund, diesen Weg der Zerstörung zu ändern. Die dazu notwendige Veränderungsenergie kann nur von unten kommen – von uns.

Das ist unsere Aufgabe und das ist unsere Verantwortung !

„You already know enough. So do I. It is not knowledge we lack. What is missing is the courage to understand what we know and to draw conclusions.“
Sven Lindqvist (1992).
Exterminate All the Brutes.
.
. . .

Quelle:

Rainer Mausfeld
– Warum schweigen die Lämmer?: Wie Elitendemokratie und Neoliberalismus unsere Gesellschaft und unsere Lebensgrundlagen bedrohen
– Demokratie, Psychologie und Techniken des Meinungs- und Empörungsmanagements
– Die Angst der Machteliten vor dem Volk; Demokratie-Management durch Soft Power-Techniken
– free21.org
Video:
Prof. Dr. Rainer Mausfeld »Warum schweigen die Lämmer?«
https://www.youtube.com/watch?v=ks7hznOfTkU 
.

Politik braucht Bildung und Wissen !

Zur Erinnerung; denn viele haben anscheinend heute dies vergessen: Politik braucht Bildung und Wissen !
Und zwar von den Jungen bis zu den Alten und von den Wählern bis zu den Gewählten !

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung fördert das dringend notwendige Nachdenken über Alternativen und öffnet Perspektiven für eine gerechtere Welt. Gerade jetzt in Zeiten des fragilen neoliberalistischen Weltsystems ist das überaus wichtig!

Die Eckpunkte jedes politischen Handelns müssen Freiheit und Gerechtigkeit in Solidarität, individuelle und soziale Menschenrechte sein.

Publikationen
https://www.rosalux.de/publikationen/ 

RETROSPEKTIVE:


https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/RosaLux/RosaLux_SO_20Jahre-RLS.pdf
.

Rosa-Luxenburg-Stiftung:
«Die Stiftung bringt kritische Denker zusammen und fördert deren Austausch. Damit trägt sie entscheidend zur Erneuerung einer dynamischen und internationalen Linken bei – in einer Phase, in der sich eine ganze neue Generation wegen der inneren Widersprüche des Kapitalismus für kritische Gesellschaftsanalysen und fortschrittlichen sozialen Wandel öffnet
Rick Wolff, US-amerikanischer Wirtschaftsprofessor

.

«Die politischen Bildungsprozesse, die von der Stiftung angeschoben wurden, tragen zu einem größeren Gender- und zum sozialen Bewusstsein der Frauen in Guatemala bei. Ich schätze die ‹geschwisterliche›, solidarische Zusammenarbeit sehr. Sie gelingt, weil wir gemeinsameZiele haben: neue Werte und Bedeutungen zu entwickeln. Wir machen weiter mit dem Herzen auf der linken Seite. »
Walda Barrios Klee, Union Guatemaltekischer Frauen

.

«Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist ein wichtiger Anlaufpunkt für bildungshungrige Menschen und Plattform für den Austausch über drängende gesellschaftliche Fragen. Ihre Arbeit liefert wertvolle Impulse für die LINKE und das gesamte linke Spektrum. Sie wird auch künftig eine gute Adresse sein, wenn es um kritische und emanzipatorische politische Bildung geht.»
GESINE LÖTZSCH

.

«Schon vor einem Jahrhundert hatte Rosa Luxemburg verstanden, dass die Fortsetzung der Logik der Kapitalanhäufung zur Barbarei führt.
Unter der Ägide dieses großen Namens engagiert sich die Stiftung an der Seite derArbeiter der Welt, streitet mit ihnen für die Emanzipation auf demokratischem Weg.»
SamIr Amin, Ägyptischer Ökonom

.

«Eure Solidarität ist für uns von außerordentlicher Bedeutung. Wir bewahren das Vermächtnis Rosa Luxemburgs, wonach die Herausbildung eines politischen Massenbewusstseins unumgänglich ist, um soziale Transformationsprozesse voranzubringen. Anerkennung und weiter viel Erfolg bei Bildungsprojekten für die menschliche Emanzipation.»
João P. Stédile, Landlosenbewegung Mst/Brasilien 

.

«Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist eine Herausforderung, sich jenseits der aktuellen Tagespolitik viel eingehender mit politischen Themen auseinanderzusetzen und kann daher in jeder Hinsicht ein Gewinn sein. Sie ist ein Ort kritischer Gesellschaftsanalyse und Forum kritisch Denkender, die über gesellschaftliche Alternativen gründlicher nachdenken und ebenso handeln wollen.»
Gregor GYSI

.

Quelle:
Rosalux, Sonderausgabe 2010
https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/RosaLux/RosaLux_SO_20Jahre-RLS.pdf
und
http://bilgungwissen.blogspot.co.at/2013/08/rosa-luxenburg-stiftung-politik-braucht.html
.

Siehe zu diesem Thema „Bildung und Wissen“ auch:
Was ist politische Bildung?
Über die Zerstörung der Rationalität in den Bildungsinstitutionen ! 
„Wahres Wissen“ und demokratisch verfasste Gesellschaft 

Politische Bildung …

… Themenstellungen, verschiedenste Beiträge, Links, Videos!

– Was ist politische Bildung?
– Was ist Politik?
– Was ist Demokratie?
– Bildung und Demokratie
Partizipation: Ein erstrebenswertes Ziel politischer Bildung?
– inklusiv politisch bilden
Menschenrecht auf Bildung
Werte und Menschenrechte
– Videos
– Weiterführende Links

Quellenangabe


Politisch Handeln
.
Demokratie bedeutet Volksherrschaft: Die Bürgerinnen und Bürger als Souverän üben die politische Macht aus. – Heißt das, dass sie alle politisch handeln sollen? – Folgt daraus, dass die politische Bildung die Aufgabe hat, sie zum politischen Handeln zu befähigen – und sie auch dazu zu bewegen?

Die politische Bildung hat ihre Wurzeln in der Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft und der Pädagogik. Ihr Ziel ist, Zusammenhänge im politischen Geschehen zu erkennen, Toleranz und Kritikfähigkeit zu vermitteln und zu stärken, damit zur Herausbildung und Weiterentwicklung von aktiver Bürgerschaft, gesellschaftlicher Partizipation und politischer Beteiligung beizutragen. In demokratischen Gesellschaften ist es das Ziel der politischen Bildung, systematische Kenntnisse über das demokratische System zu vermitteln und Kompetenzen für politisches Handeln zu stärken, um die Bürger zu mündigen Staatsbürgern zu erziehen.

Politische Bildung initiiert und organisiert Bildungsprozesse, in denen es darum geht, unser individuelles Verhältnis zum Politischen zu bestimmen. Der “Politischen Bildung” liegt die Annahme zugrunde, dass Demokratinnen und Demokraten nicht einfach geboren werden, Demokratie MUSS vielmehr von Generation zu Generation neu erlernt werden. Politische Bildung ist allerdings nur eine Instanz politischer Sozialisation neben vielen anderen. Sie steht in Konkurrenz zu weiteren Einflussfaktoren oder wirkt mit diesen zusammen. Etwa formen auch zB. Medien, Parteien und das direkte soziale Umfeld die politischen Einstellungen und Entscheidungen jedes Einzelnen.


Grundfragen und Kontroversen
:
Definitionen
– Was ist politische Bildung?
– Was ist Politik?
– Was ist Demokratie?
Politische Bildung verhandelt
Begriffe und Konzepte, die wir alltäglich verwenden, die in der politischen Praxis eingesetzt oder in der Wissenschaft diskutiert werden. Die spontanen, in der Öffentlichkeit gesammelten Statements zeigen ein Mosaik der Annäherungen an zentrale Begriffe und Bruchstücke von Vorstellungen darüber, was politische Bildung selbst sein könnte. http://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/politische-bildung/218581/definitionen

Bildung und Demokratie
Was hat Bildung mit Demokratie zu tun? Eine ganze Menge! Dass jeder das gleiche Recht auf Bildung hat, ist eine der großen Errungenschaften der Demokratie: Nicht mehr ständische Herkunft sollte darüber bestimmen, welche Berufe und gesellschaftlichen Positionen dem Einzelnen offenstehen, sondern individuelle Talente, Fähigkeiten und Leistungen.
http://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/zukunft-bildung/174624/bildung-und-demokratie

Partizipation:
Ein erstrebenswertes Ziel politischer Bildung? So viele Freiheiten die moderne Gesellschaft auch bietet, in ihr bleiben Ressourcenstarke und Ressourcenschwache unter sich. Welches Demokratiebild haben wir vor Augen, wenn wir mehr Partizipation einfordern?
http://www.bpb.de/apuz/148210/partizipation-ein-erstrebenswertes-ziel-politischer-bildung

inklusiv politisch bilden
Soziale Spaltungen in der Gesellschaft zu überwinden, ist Ziel von Inklusion; Barrieren für politische und gesellschaftliche Teilhabe abzubauen, ist Aufgabe politischer Bildung. Wie aber kann politische Bildung auch Menschen erreichen, die aufgrund von Behinderung, sozialer Stellung, Zuwanderungs- oder Bildungsgeschichte ausgegrenzt sind?

Politische Bildung in Theorie und Praxis
– Politische Bildung für alle
– Menschen mit Behinderung: Inklusion, Bildung, Teilhabe
– Wege zur Inklusion
http://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/politische-bildung/


Das Menschenrecht auf Bildung

„Jeder Mensch hat das Recht auf Bildung.“
Allgemeine Erklärung der
Menschenrechte (1948), Artikel 26
Das Menschenrecht auf Bildung ist die grundlegende rechtliche und ethische Norm für Bildungs- und Erziehungsprozesse. Es befähigt den Menschen, sich selbst stark zu machen. Auf welchen Grundlagen fußt das Recht auf Bildung und wie wird es in Deutschland und der Welt umgesetzt?
http://www.bpb.de/gesellschaft/bildung/zukunft-bildung/188472/das-menschenrecht-auf-bildung

 

Werte und Menschenrechte
Grundgesetz, Artikel 1, Satz 1: Die Würde des Menschen ist unantastbar…“
Doch was ist mit der „Würde des Menschen“ eigentlich gemeint? Ein Wert, ein Menschenrecht? Was sind Werte, inwiefern bestimmen sie unser Zusammenleben, Politik und Demokratie? Politische Bildung gibt es nicht „ohne Werte“, kann sie aber „wert-frei“ sein, wenn sie Werte und Menschenrechte zum Thema macht?


Quelle
:
APUZ, bpb,
google
politischebildung
uni vienna
vimeo
wikipedia

 

Der Preis des Profits …

… global steigende Armut, sinkende Bildung und Gesundheit
Von Robert Manoutschehri
.
Schlechte Bildung und fehlende Gesundheitsversorgung führen dazu, dass Millionen von Menschen in einem Kreislauf aus Armut und sozialer Ungleichheit gefangen sind, der sich über Generationen fortsetzt. Sie haben oft keine Chance auf eine gut bezahlte Arbeit und ein selbstbestimmtes Leben in Würde. Zudem verarmen jedes Jahr 100 Millionen Menschen, weil sie für Gesundheitsversorgung bezahlen müssen.
.
Auch hierzulande sind wir von den gravierenden Folgen sozialer Ungleichheit betroffen:
Unser Bildungssystem macht es Kindern aus einkommens-schwachen Familien schwer, denselben Bildungsstand zu erreichen wie Kinder aus besser verdienenden Haushalten.

.
Daher:
In Bildung und Gesundheit für alle investieren !
Denn der Zugang für alle zu öffentlichen Schulen und Universitäten mit gut ausgebildeten Lehrkräften sowie zu öffentlichen Krankenhäusern und Gesundheitszentren mit qualifiziertem Fachpersonal: Für Millionen von Menschen ist das eine Wunschvorstellung !!!
https://www.oxfam.de/system/files/ox_websheet_davos2018_bildung.pdf
.
Weitere Themen:
– 82 % des globalen Vermögenswachstums gingen an das reichste Prozent der Weltbevölkerung
Gerechte Steuern, Steuervermeidung Superreicher stoppen
Faire Einkommen für Frauen und Männer
.
Siehe den ganzen Bericht mit weiterführende Links: https://www.unsere-zeitung.at/2018/01/22/der-preis-des-profits-global-steigende-armut-sinkende-bildung-und-gesundheit/
.
Quelle:
Robert Manoutschehri
UZ – unsere Zeitung
Neue Debatte
Oxfam
.

Was oder wer ist autoritär ?

Autoritär
ist ein Wort, das Ende des 19. Jahrhunderts aus dem französischen autoritaire (dieses vom franz. auteur, wie das deutsche Wort Autor sich vom lat. auctor ableitend) entlehnt worden sein soll.
Dies ist im Unterschied zu Autorität, das sich im 15. Jahrhundert aus dem lat.  auctoritas ableitete, ebenfalls auf lat. auctor zurückgehend.
Wörter mit ähnlicher Bedeutung (Synonyme) zu autoritär sind zB: beengend, herrschaftsbegierig, willkürlich, bedingungslos, herrisch, uneingeschränkt, bevormundend, unterdrückend, absolutistisch oder barbarisch.
.

Die Hauptbedeutung von „autoritär“ kommt in verschiedenen Zusammen-hängen zur Anwendung:

Sozial-psychologisch
spricht man von einem autoritären Charakter oder ähnlich von einer autoritären Persönlichkeit und versteht darunter „menschliche Charaktere, die sich durch ein ausgeprägtes Überlegenheitsgefühl, überzogenen Machtanspruch und das Unterwerfen Schwächerer auszeichnen und dadurch Intoleranz, Dogmatismus und Unfreiheit fördern.
Politikwissenschaftlich
ist unter anderem die Rede von Autoritarismus als Ideologie bzw. von autoritären Regimen, die sich dadurch auszeichnen, „dass sie
(a) die Möglichkeiten demokratischer Mitwirkung stark einschränken,
(b) öffentliche Willensbildungsprozesse (Presse-, Informationsfreiheit) und die öffentliche Auseinandersetzung über politische Entscheidungen stark behindern und
(c) die pluralistische Interessenvielfalt begrenzen.

Es gibt Menschen, die nur ihre eigene Meinung zulassen, diese nennt man autoritär. Doch auch Regierungen können so sein.

 

Ein Land, welches demokratische Mindeststandards (Demokratie)
nicht erfüllt
, wird als autoritäres Land bezeichnet, das Regierungssystem dieses Landes ist ein autoritäres System. Bei Regierungen bedeutet autoritär, dass nur Parteien mit der gleichen Meinung erlaubt sind. Bürger und Bürgerinnen dürfen nicht in der Politik mitreden. Außerdem dürfen die Medien nichts Kritisches über die Regierung schreiben. Sie dürfen nicht darüber schreiben, was nicht passt. Zum Beispiel regiert eine Diktatur autoritär.

Autoritäre Systeme
waren auch bei den Blockfreien Staaten (z.B. Jugoslawien unter Tito von 1945–1980 oder Kuba seit 1959) und faschistische Staaten (z.B. Italien unter Mussolini von 1922–1943, Österreich von 1933–1938 oder Spanien unter Franco 1939–1975). Auch heute gibt es noch viele autoritäre Systeme, z.B. in China, Saudi-Arabien oder Libyen bis zum Sturz Gaddafis.Die Türkei zB verwandelt sich jedoch immer mehr von einem autoritären System in eine Diktatur, wo die Kontrolle insbesondere auch die traditionellen staatlichen Zwangsmittel der Exekutive selbst, – Militär, Justiz, Polizei und staatliche Behörden – , der Macht des Diktators, sei es eine einzelne Person und/oder einer Gruppe komplett unterliegt !
In autoritären Systemen kontrolliert der Staat nicht alle gesellschaftlichen Bereiche, sondern es gibt gewisse, wenn auch nur sehr kleine Freiheiten für Bürger und Bürgerinnen oder für bestimmte Institutionen (z.B. die Reisefreiheit im titoistischen Jugoslawien oder Sonderregelungen für die katholische Kirche im faschistischen Italien). Totalitäre Systeme (Totalitarismus) üben auch autoritäre Systeme Terror aus, unterdrücken politische Gegner und Gegnerinnen und setzen Gewaltmaßnahmen ein, um bestehen zu können.

.

Quelle:
politik-lexikon Schubert,
Klaus/Martina Klein: Das Politiklexikon
de.wikipedia
bpb.de/nachschlagen/lexika/politikl…
rechtleicht.at
vimentis.ch-lexikon
Heilgar Gertler / Autoritäre & Totalitäre Systeme nach Linz
.

Ursachen sozialer Probleme & erforderliche Gegenmaßnahmen

Bevor man die Entstehung von sozialen Problemen diskutiert, lohnt sich ein Blick auf die Definition. Speziell bei dem Aufkommen einer Wirtschaft 4.0 (Vernetzte Geräte / Maschinen und Roboter, weitere Verminderung der Arbeitsplätze)!

„Soziale Probleme sind aktuelle gesellschaftliche Zustände, die von grösseren Bevölkerungsteilen als unerwünscht empfunden und zum Teil als überwindbar angesehen werden“ (Arbeitslosigkeit, Diskriminierung von Behinderten und Frauen, Armut, Sucht, psychische Krankheiten, Kriminalität, Gewalt, Obdachlosigkeit, Prostitution, Umweltzerstörung, Entfremdung durch Arbeit, …
Die Ursache sozialer Probleme sind „Strukturen sozialer Ungleichheit“, „beschleunigten sozialen Wandel“, „Krise der Wert- und Normenorientierung“, „steigende Anspruchshaltungen“ und „Grenzen des Wachstums“.

Hier stellt sich nun die Frage:
Wo liegen denn die Ursachen sozialer Probleme?
– Der Inhalt des gesellschaftlichen Bewußtseins wird durch die ökonomischen Verhältnisse bestimmt.
– Der Klassengegensatz zwischen Proletariat (Arbeit) und Bourgeoisie (Kapital) entwickelt sich immer stärker. Grund dafür ist die Konzentration des Kapitals in den Händen einiger weniger und die Verelendung des Proletariats. – Die bourgeoise Produktionsmethode ist die Ursache für das Elend. Hauptgrund dafür ist die Tatsache, daß der Arbeiter durch seine Form der Arbeit mehr Wert erzeugt als er in Form des Arbeitslohnes bezahlt bekommt. Dieser Mehrwert, den sich der Kapitalist sich aneignet, ist die eigentliche Quelle des kapitalistischen Reichtums.
– Die Arbeit wird durch diese Produktionsmethode zu einer bloßen marktwirtschaftlichen Waren entfremdet. Traditionell Ordnungsstrukturen wie Alter und Geschlecht fallen einer Industrialisierung zum Opfer.

Seit dem Erreichen der Mißstände im 19. Jahrhundert bis hin zum ersten Weltkrieg am Anfang des 20. Jhdts, war das Auseinanderklaffens von Reich und Arm noch nie so stark wie jetzt wieder zu Beginn des 21 Jhdts !

Das Anliegen der Masse muss erneut die Aufhebung des eklatanten Auseinanderklaffens (und -driftens) der Klassen, d.h. von Reich und Arm sein.
Erforderliche Maßnahmen
– Beendigung der Umverteilung „von unten nach oben“
– Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens, einer „Sozialen Lebensabsicherung“ (SLA)
– Besteuerung des Vermögens ab einer gewissen Höhe, zB > 100.000 €
– Verhinderung der Steuerflucht der globalen Großkonzernen, Steuern sind in den Ländern zu zahlen wo die Firmen tätig sind
– stufenweise Arbeitszeitverkürzung auf 30h / Woche, unter Umständen sogar darunter
– keine weitere anpassende „Bildungsreform“, wir benötigen eine Bildungsrevolution in Richtung „Teamgeist, Neugier, Kreativität, Originalität, …“
– gleiche Chancen für alle, daher unentgeltliche Erziehung bis auf Universitätsniveau
Quelle:
– Carina Franz, gesellschaftsnanalytische Theorien der sozialen Arbeit
– Thomas Burri, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
– Sozialistische Positionen; Beiträge zur Politik, Kultur & Gesellschaft http://www.sopos.org/aufsaetze/40bd…
– Unterichtsmaterialien / Marx
http://buber.de/christl/unterrichts…

Siehe weiter auch:

Thema – Arbeit / Wirtschaft 4.0 
Sparen steigert Ungleichheit !!! 
Was die neue Regierung zu tun hätte !
Unsere SLA
Die SLA bringt uns auch …

Sparen steigert Ungleichheit !!!

Dass die Ungleichheit ansteigt, wenn öffentliche Ausgaben gekürzt werden, wurde jüngst auch auf europäischer Ebene im Umgang mit der Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 ersichtlich.

Wie Untersuchungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigen, hatte diese Sparpolitik negative Auswirkungen auf die ökonomische Ungleichheit in den betreffenden Volkswirtschaften.
– Die Budgetkürzungen verschärften die wirtschaftliche Krise und führten zu höherer Arbeitslosigkeit.
– Dadurch wurden die Kosten der Bankenkrise letztendlich vor allem von Menschen mit niedrigen Einkommen geschultert.
– Gleichzeitig lässt steigende Arbeitslosigkeit die Staatseinnahmen sinken, sodass die Sparbestrebungen paradoxerweise zu einem Bumerang für den öffentlichen Haushalt werden können.

Siehe den Beitrag von Romana Brait (AK-Wien Referentin für öffentliche Haushalte):
„Sparen steigert Ungleichheit – wer Sozialleistungen kürzt, vergrößert die Kluft zwischen Reich und Arm!“
unter
https://blog.arbeit-wirtschaft.at/sparen-steigert-ungleichheit-wer-sozialleistungen-kuerzt-vergroessert-die-kluft-zwischen-reich-und-arm/

Zivilcourage lernen: Analysen – Modelle – Arbeitshilfen

Mit den großen Programmen Entimon, Civitas und Xenos gibt es in Deutschland pädagogische Projekte und Verhaltenstrainings in Schulen und in der Erwachsenenbildung, Runde Tische zur Gewaltprävention und Preis-verleihungen an mutige Mitbürger.

So richten sich Aufmerksamkeit und Anstrengungen zu Recht auf die drängenden, sichtbaren Probleme:
Rassismus und Rechtsextremismus, vor allem aber die Zunahme von Gewalt, nicht nur in der Schule und unter Jugendlichen. Im Mittelpunkt der Diskussion steht – neben der Erörterung der Ursachen – die Frage,
wie man mit „Tätern“ und „Opfern“ umgeht, wie man effektiv eingreifen, die Öffentlichkeit mobilisieren und insgesamt „die Probleme in den Griff bekommen“ kann.

Zivilcourage sollte verstanden werden als öffentliches Handeln im Alltag, als sozialer Mut in der Lebenswelt der Bürger, als Element der Zivilgesellschaft.
Es geht um die alltägliche Meinungsfreiheit und die Akzeptanz von Widerspruch bis hin zur Anerkennung bzw. Nicht-Diskriminierung von Menschen, die sich einsetzen für Recht und Gerechtigkeit, für „aufrechten Gang“ und die Achtung der Menschenwürde.

Gerd Meyer: Zivilcourage fördern
„Wir verstehen Zivilcourage als „sozialen Mut“ in sehr unterschiedlichen Kontexten. Wir haben uns bewusst nicht beschränkt auf jene oft gewalthaltigen Situationen im öffentlichen Raum, in denen man meist spontan und mit körperlichem Risiko für sich selbst eingreifen sollte. Wichtiger noch scheint uns das alltägliche Handeln am Arbeitsplatz, in Bildung und Erziehung, in Verwaltung und öffentlichen Diskussionen:
– Wie kann man sozial mutige Interventionen im Alltag fördern?
– Wie gehen wir als Einzelne mit Macht und Hierarchien um?
– Wie bewältigen wir Konflikte, gerade auch dann, wenn wir unterlegen oder in der Minderheit sind, wenn wir ab- weichen wollen von dem, was „man“ denkt und tut?
– Wie können wir Zivilcourage als demokra- tische Tugend in der politischen Kultur unserer Gesellschaft verankern?

Siehe weiter unter:
https://www.slideshare.net/gkrejci1/zivilcourage-lernen

Quelle:
BPB – Bundeszentrale für Politische Bildung
LPB – Landeszentrale für Politische Bildung Baden-Württemberg
Gerd Meyer, Ulrich Dovermann, Siegfried Frech, Günther Gugel
slideshare.net/gkrejci1