Schul- und Lebensbildung ist die Lösung!

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text

GASTKOMMENTAR von Marie Lubei-Steiner;
Antwort auf das Kommentar (im Bild) von Hagen Rether:

Man kann aber auch wirtschaftlich stark sein und trotzdem sozial „schwach“ (benachteiligt!)  sein!
Sehr viele Menschen mit Behinderung (MmB) sind wirtschaftlich und sozial benachteiligt, da viele nach wie vor vom sozialen und gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt werden.
.
– Solange MmB die Teilnahme am gemeinschaftlichen Leben in allen Bereichen verwehrt wird, gibt es keine Inklusion!
– Solange MmB vom Kindesalter von den Krappelstube, den Kindergärten und in den Regelschulen ausgeschlossen werden, gibt es keine Chancengleichheit, um in späterer Folge höhere Schulen besuchen, eine Lehrstelle zu bekommen, um sich dann in der Arbeitswelt und in der Gesellschaft behaupten zu können, um sich wirtschaftlich und sozial zu Stärken.
.
Dieser Umstand führt unwillkürlich, dass viele Bürger*innen MmB nicht als gleichwertige Mitmenschen sehen und respektieren.
Bei MmB die auf Grund ihrer Beeinträchtigung in späterer Folge nicht arbeiten können, sind wir Bürger*innen, die doch in einem Sozialstaat leben und auch alle in irgendeiner Weise davon profitieren, dazu verpflichtet, diesen wirtschaftlichen und sozial benachteiligten Menschen, im Solidaritätsprinzip zu unterstützen.
.
Es bedenken leider sehr viele Menschen nicht, dass auch sie als „Gesunde“, innerhalb von Sekunden eine Behinderung oder Krankheit bekommen könnten.
Und für die Jungen, alt werden wir alle, daher ist es vorprogrammiert, dass alle Bürger*innen in irgendeiner Form eine Behinderung oder Krankheit haben werden und dann froh darüber sein werden, wenn man Rücksicht darauf nimmt und sie trotzdem als vollwertige Mitmenschen ansieht und respektiert.
.
Die Teilhabe am sozialem und gesellschaftlichem Leben für Bürger*innen die sozial und/oder wirtschaftlich benachteiligt werden, erfordert die Solidarität aller Mitmenschen! “
.
.
Bild könnte enthalten: Text
.
Schul- und Lebensbildung ist die Lösung!
„Kindergarten und Schule mit gelebter Inklusion, alle Kinder gemeinsam, ob mit oder ohne Behinderung, wo für die weitere Zukunft unter anderem ihre natürliche Herzensbildung und Empathie gefördert und weitergebildet wird!
.
Der Gewinn ist, dass es auch wieder ein familiärer und gesellschaftlicher Zusammenhalt geben wird.
Kinder / Enkelkinder lernen wieder, auch für ihre Geschwister / Eltern / Großeltern da zu sein, wenn ihre Lieben Zeiten haben, wo es ihnen nicht so gut geht!
Wenn Familien wieder zusammenhalten und aufeinander schauen, dann hat das auch positive Folgen auf das gesamte Verhalten gegenüber allen Mitmenschen!
.
NICHTS ÜBER UNS OHNE UNS!
GEMEINSAM WAS BEWEGEN!
Marie Lubai-Steiner
.
Bild könnte enthalten: Text
.
Bild könnte enthalten: Text
.

siehe weiter:
– Marie Lubei-Steiner
https://www.facebook.com/maria.lubeisteiner
– Anton Steiner
https://www.facebook.com/anton.steiner.18
– Rechte für Menschen mit Behinderung = eine berechtigte Forderung
– Aktiv im Rollstuhl
– VQGÖ – Vereinigung der Querschnitt-Gelähmten Österreich EU 
– Demonstrationsritt unserer Unabhängigen Behindertenbewegung; Katrin Markquart & Markus Markquart 

.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*