Rascheste Dekarbonisierung wird überlebensnotwendig !

von Robert Manoutschehri

Der jüngste Bericht des Weltklimarats warnt vor dramatischen, nicht mehr reperablen Schäden für Mensch und Natur, sollte die globale Erwärmung nicht auf die angestrebten 1,5 bis maximal 2 Grad beschränkt werden können und veröffentlicht dringende Handlungsempfehlen für Politik und Wirtschaft, die sich dieser wohl größten Aufgabe der Menschheit weder ausreichend bewusst sind, noch ausreichende Maßnahmen ergreifen, um die Klimawandelfolgen noch rechtzeitig einzudämmen.

Der IPCC-Bericht (in einzelnen Kapiteln auf Englisch) ist hier veröffentlicht: http://www.ipcc.ch/report/sr15/

Eine Zusammenfassung auf Deutsch wurde ebenfalls bereits veröffentlicht:
https://www.de-ipcc.de/media/content/Hauptaussagen_IPCC_SR15.pdf

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Eine Antwort auf „Rascheste Dekarbonisierung wird überlebensnotwendig !“

  1. Umweltsünden rächen sich
    von Robert Manoutschehri

    Pilotstudie deckt auf: Jeder hat gefährliche Mikroplastik Teilchen im Darm
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    ExpertInnen des österr. Umweltbundesamts und der Med-Uni Wien analysierten den Stuhl internationaler TeilnehmerInnen und entdeckten im Mittel 20 Mikroplastik-Teilchen pro 10 Gramm Stuhl, bestehend aus neun verschiedenen Kunststoffarten in der Größe von 50 bis 500 Mikrometer.
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    Am häufigsten fanden sich PP (Polypropylen) und PET (Polyethylenterephthalat) in den mittels Infrarot-Mikrospektroskopie untersuchten Proben. Dieses drastische Ergebnis mache größer angelegte Studien unabdingbar, so die ForscherInnen.
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    Die globale Plastikproduktion liegt aktuell bei über 400 Millionen Tonnen pro Jahr. Schätzungen zufolge gelangen zwei bis fünf Prozent des produzierten Plastiks ins Meer, wo der Abfall zerkleinert von Meerestieren aufgenommen wird und über die Nahrungskette in den Menschen gelangen kann.
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    Auch durch Lebensmittel-Verarbeitung und Verpackung mit Kunststoffen kann Mikroplastik im menschlichen Verdauungstrakt landen – mit noch nicht einmal ausreichend erforschten, jedenfalls aber gefährlichen Gesundheitsfolgen.
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    Aussendung des Umweltbundesamtes: http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/presse/lastnews/news2018/news_181023/
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    Die Studienpräsentation als PDF: http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/presse/news_2018/UEG_Week_2018_-_Philipp_Schwabl_Microplastics_Web.pdf

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