Luftverschmutzung – 400.000 Todesfälle in der EU !

von Robert Manoutschehri
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Bild könnte enthalten: Himmel, Nacht, Baum, Wolken, im Freien und Natur
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Die Anstiegsrate des atmosphärischen Kohlendioxids (CO2) in den letzten 70 Jahren ist fast 100 Mal höher als am Ende der letzten Eiszeit. So dermaßen abrupte Änderungen des klimaschädlichen CO2-Niveaus seien noch nie zu beobachten gewesen, berichtet die Weltwetterorganisation (WMO) in ihrem am Montag veröffentlichten jährlichen „Treibhausgas-Bulletin“, das auf Länderdaten von 51 Nationen basiert.
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In der vorindustriellen Zeit war der atmosphärische CO2-Gehalt trotz wechselnder Warm- und Eiszeiten rund 800.000 Jahre lang konstant unter 280 ppm (parts per million) geblieben, 2015 wurde dann erstmals die Rekordmarke von 400 ppm überschritten und pendelte sich dann 2016 bei 403,3 ppm im Jahresmittel ein. Eine so hohe CO2-Konzentration hatte die Erde zuletzt im mittleren Pliozän vor drei bis fünf Millionen Jahren gesehen.
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Siehe den Artikel weiter unter
https://www.unsere-zeitung.at/2017/10/31/403-ppm-co2-konzentration-in-der-atmosphaere-erreicht-neue-rekordwerte/
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Jeden Tag sind durchschnittlich mehr als 1.000 vorzeitige Todesfälle vor allem durch Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahes Ozon in den EU-Ländern zu beklagen, weil sich bisherige politische Maßnahmen zur Reduktion von Luftschadstoffen als unzureichend erweisen.

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Die EU-Politik hat in den letzten Jahrzehnten zwar dazu beigetragen, die Emissionen zu
vermindern, die Luftqualität hat sich jedoch nicht in gleichem Maße verbessert, und die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit sind nach wie vor erheblich !!!
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Besonders gefährdet sind dabei alle in Ballungsräumen lebende Menschen – bis zu 96 Prozent der in städtischen Gebieten lebenden Bürger sind Luftschadstoffkonzentrationen ausgesetzt, die von der WHO als gesundheitsschädlich betrachtet werden. Um sich ein für jedermann vorstellbares Bild von der Belastung zu machen, hat eine Studie der European Federation for Transport and Environment (T&E) kürzlich ausgerechnet, dass ein Jahr in Wien, Amsterdam, Rom oder Paris zu leben, ungefähr dem Konsum von 183 Zigaretten gleichkommt.
Siehe den Artikel weiter unter
https://www.unsere-zeitung.at/2018/09/15/luftverschmutzung-warnung-vor-400-000-todesfaellen-in-der-eu/
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Quelle:
Robert Manoutschehri
DemoS
UNEP Document Repository
Unsere Zeitung
WMO – World Meteorological Organization

3 Antworten auf „Luftverschmutzung – 400.000 Todesfälle in der EU !“

  1. Robert Manoutschehri – Global Warming: Es ist schon 5 nach 12 für CO2 Emissionen

    Maximal noch weitere plus 1,5 Grad, so der Konsens der Weltgemeinschaft beim Pariser Klimaabkommen – doch auf der interaktiven CO2-Uhr des Mercator Research Instituts ist die Zeit schon abgelaufen (bei einem mittleren Szenario), wonach weltweit überhaupt kein CO2 mehr produziert werden dürfte.

    Ernüchternd … Beim 2-Grad-Ziel ließe sich noch etwas über 17 Jahre weiteres CO2 emittieren, doch spätestens dann ist Schluss mit lustig … und die Klimwandelfolgen eskalieren ins Uferlose.

    Die CO2-Live-Uhr zum Einbau in die eigene Website samt Hintergrundinfos:
    https://www.mcc-berlin.net/forschung/co2-budget.html

  2. Umweltsünden rächen sich
    von Robert Manoutschehri

    Pilotstudie deckt auf: Jeder hat gefährliche Mikroplastik Teilchen im Darm
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    ExpertInnen des österr. Umweltbundesamts und der Med-Uni Wien analysierten den Stuhl internationaler TeilnehmerInnen und entdeckten im Mittel 20 Mikroplastik-Teilchen pro 10 Gramm Stuhl, bestehend aus neun verschiedenen Kunststoffarten in der Größe von 50 bis 500 Mikrometer.
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    Am häufigsten fanden sich PP (Polypropylen) und PET (Polyethylenterephthalat) in den mittels Infrarot-Mikrospektroskopie untersuchten Proben. Dieses drastische Ergebnis mache größer angelegte Studien unabdingbar, so die ForscherInnen.
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    Die globale Plastikproduktion liegt aktuell bei über 400 Millionen Tonnen pro Jahr. Schätzungen zufolge gelangen zwei bis fünf Prozent des produzierten Plastiks ins Meer, wo der Abfall zerkleinert von Meerestieren aufgenommen wird und über die Nahrungskette in den Menschen gelangen kann.
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    Auch durch Lebensmittel-Verarbeitung und Verpackung mit Kunststoffen kann Mikroplastik im menschlichen Verdauungstrakt landen – mit noch nicht einmal ausreichend erforschten, jedenfalls aber gefährlichen Gesundheitsfolgen.
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    Aussendung des Umweltbundesamtes: http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/presse/lastnews/news2018/news_181023/
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    Die Studienpräsentation als PDF: http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/presse/news_2018/UEG_Week_2018_-_Philipp_Schwabl_Microplastics_Web.pdf

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