SLA bedeutet: Staatsreform

Sehr große Umwälzungen wird die Soziale Lebens-Absicherung  im Bereich der staatlichen Strukturen und im Verwaltungswesen bedingen: Die dann unverzichtbare Neustrukturierung des staatlichen Verwaltungsapparats wird eine gigantische organisatorische Herausforderung für alle – aber eben auch eine gigantische Chance für einen „schlankeren“ Staat – mit sich bringen.

Durch den Entfall vieler derzeit noch aktueller Sozialleistungen des Bundes und der Länder werden ganze Abteilungen und ausgegliederte Unternehmen wie das AMS (Arbeitsmarkt-Service) einen Teil ihrer „Betriebsgrundlagen“ verlieren. (Eine extrem „harte Herausforderung“ für Beamte, Vertragsbedienstete und für die Gewerkschaften!)

Viele dieser öffentlich Bediensteten werden im Fiskalbereich benötigt werden, weil ja parallel zur Einführung der SLA auch eine umfassende Neuordnung des Steuerwesens anstehen wird. Etliche werden auch andere Aufgaben im Sozialbereich finden können. Insgesamt wird dieser Staatsumbau eine gewaltige Herausforderung in bislang noch nie gekannten Dimensionen sein. Diesen wird man wohl nur deshalb wagen müssen, weil es dazu in Zeiten eines radikalen Strukturwandels durch die weltweit voranschreitende Digitalisierung und wachsende Roboterisierung keine vernünftige Alternative zur SLA geben wird.

Eine riesige Herausforderung für den Staat wird im Gefolge der Einführung der SLA auch die legistische Bewältigung des Umbaus der Staatsstrukturen sein. Es werden tausende Gesetze zu ändern oder abzuschaffen sein und viele Neue müssen dazukommen – nicht wenige davon im Verfassungsrang.

Gesetzesänderungen bedürfen aber nicht nur der parlamentarischen Mehrheiten, sondern werden in Österreich vor der Beschlussfassung auch von den Sozialpartnern und den sonstigen davon betroffenen Verbänden „begutachtet“, beeinsprucht oder rundwegs abgelehnt….

Diese Syssiphos-Aufgabe kann überhaupt gelingen, wenn wir unser SLA-Modell schon lange VOR der Einführung im Staat in der breiten Öffentlichkeit bekannt machen und diese dafür begeistern. Über eine gut vorbereitete Volksbefragung und danach einer Volksabstimmung soll die SLA  – quasi als „Auftrag einer klaren Mehrheit der Bürger“ – ins Parlament eingebracht werden.

Anmerkung:

Aus heutiger Sicht ist das alles ganz klar noch eine visionäre Utopie ….. aber es war ja auch zu Zeiten der Gründung der DemoS noch eine Utopie, dass eine anfangs noch relativ kleine Gruppe von Menschen überhaupt ein tragfähiges Alternativ-Konzept zum derzeitigen Gesellschaftsmodell im Konsens erarbeiten kann. Und siehe, ZUMINDEST DIESE UTOPIE HAT SICH ERFÜLLT … und erfüllt sich mit jedem Tag immer mehr.

Was also spricht dagegen, auch an der großen Utopie weiter zu arbeiten und auf die Gunst der Stunde zu hoffen? Umso mehr, als alles darauf hindeutet, dass unsere Gesellschaft schon bald einen radikalen Schritt machen MUSS, um überhaupt überleben zu können.

ALLE GROSSEN VERÄNDERUNGEN IN DER MENSCHHEITSGESCHICHTE HABEN ALS KLEINER FUNKE BEGONNEN, DER DANN GANZ PLÖTZLICH ÜBERGESPRUNGEN IST UND ALS GROSSES FEUER MÄCHTIG WURDE!

Für weitere Aspekte zur SLA (bitte diesen Link anklicken):

Ermächtigung zur Selbstgestaltung