Die SLA als Wirtschafts-Turbo

Den österreichischen Wirtschaftstreibenden würde die Soziale Lebens-Absicherung viel Wandlungsbereitschaft abverlangen.

Andererseits wird die SLA den Unternehmen aber auch jede Menge großartiger neuer Wachstums-Chancen eröffnen:

Die SLA wird die Binnenkonjunktur in Österreich in bislang nie erlebtem Umfang beleben. Denn jenes gute Drittel der Österreicher, die bislang als „Konsumenten“ kaum mehr eine Rolle gespielt haben, weil sie an der Armutsgrenze leben, werden nach kurzer „Umstellungsphase“ den Markt mit neuer, zusätzlicher Liquidität geradezu überfluten.

Nicht nur die bisherigen Mindestrentner, auch die vielen Arbeitslosen und die bereits hunderttausenden in prekären Arbeitsverhältnissen (Teilzeit- und Billigjobs), die sich in den letzten Jahren immer mehr einschränken mussten, werden mit der SLA auch als Konsumenten in den Markt zurückkehren.

Diesen gigantischen neuen Chancen stellt die SLA–Einführung aber auch völlig neue Herausforderungen für die Wirtschaft gegenüber:

Die mit der SLA verbundene, großflächige Umstellung der Besteuerungs-Systeme sind mit einem fundamentalen Umdenken im unternehmerischen Denken und Handeln, sowie mit einem hohen Schulungsbedarf für das kaufmännische und buchhalterische Agieren verbunden. Das muss erst einmal „bewältigt“ werden!

 In der Realität wird die mit der durch die SLA erhöhte freie Kaufkraft vor allem die kleineren Handels- und Gewerbetriebe motivieren, die benötigten Umstellungen schnell und kundenfreundlich zu bewältigen.

Die größten strukturellen Folgen und Veränderungen sind freilich in den Mittel- und Großbetrieben im Bereich der Automatisierung (Digitalisierung und Anwendung von Robotertechnologien) sowie in den veränderten Rahmenbedingungen für die Mitarbeiter-Gewinnung und –Bindung zu erwarten:

Die Betriebe werden stark verbesserte Arbeitsbedingungen und attraktive soziale Zusatzangebote (z.B. Gewinnbeteiligungen, neue Sozialräume, Betriebs-Kindergärten etc.) bieten müssen, um die „wertvollsten“ Mitarbeiter langfristig an ihren Betrieb zu binden.

Auch im Bereich der prekär und Teilzeit-Beschäftigten werden die Betriebe hinsichtlich der Arbeitsbedingungen Verbesserungen (flexiblere Arbeitszeiten primär nach den Wünschen der Angestellten, attraktivere Entlohnung, Kreativitäts- und Erfolgsprämien, etc.) anzubieten haben. Betriebe, die da nicht „mitziehen, werden es schwer haben, ihren Personalbedarf überhaupt noch zu abzudecken.

Denn der „Markt“ für Billigarbeitskräfte, die einen Job „um jeden Preis“ brauchen oder annehmen möchten, wird signifikant schrumpfen. In Zeiten der SLA werden es sich die Menschen leichter und ohne großen wirtschaftlichen Druck „aussuchen können“, unter welchen „Bedingungen“ sie einen Job annehmen … oder eben nicht.

Durch die mit der SLA verbundene, wirtschaftliche Unabhängigkeit muss damit gerechnet werden, dass immer mehr Menschen den Sprung in die Selbständigkeit wagen werden.

Manche werden sich mit anderen zu „Start-Ups“ zusammenschließen, viele werden vermutlich auch den Mut aufbringen, ihre Hobbies / ihre „Berufung“ zu ihrem neuen Beruf zu machen. Das wird insgesamt zu einer großen Bereicherung der Vielfalt, zu kräftigen Innovationsschüben und zu viel mehr freigesetzter „Kreativität“ im Segment der Einzelunternehmer und Kleinbetriebe führen.

 Lat but not least wird die SLA den vielen heute bereits „gefährdeten“
Selbständigen und Freiberuflern durch ihre Grundsicherungs-Funktion helfen, mit ihren Familien von Monat zu Monat wieder besser „über die Runden“ zu kommen.

Für weitere Aspekte zur SLA (bitte diese Links anklicken):

SLA bringt Neu-fair-Teilung

SLA bedeutet Staatsreform

Ermächtigung zur Selbstgestaltung

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