Pilotstudie: Jeder hat gefährliche Mikroplastik Teilchen im Darm !

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Umweltsünden rächen sich – Pilotstudie deckt auf:
Jeder hat gefährliche Mikroplastik Teilchen im Darm

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ExpertInnen des österr. Umweltbundesamts und der Med-Uni Wien analysierten den Stuhl internationaler TeilnehmerInnen und entdeckten im Mittel 20 Mikroplastik-Teilchen pro 10 Gramm Stuhl, bestehend aus neun verschiedenen Kunststoffarten in der Größe von 50 bis 500 Mikrometer.
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Am häufigsten fanden sich PP (Polypropylen) und PET (Polyethylenterephthalat) in den mittels Infrarot-Mikrospektroskopie untersuchten Proben.
Dieses drastische Ergebnis mache größer angelegte Studien unabdingbar, so die ForscherInnen.
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Die globale Plastikproduktion liegt aktuell bei über 400 Millionen Tonnen pro Jahr. Schätzungen zufolge gelangen zwei bis fünf Prozent des produzierten Plastiks ins Meer, wo der Abfall zerkleinert von Meerestieren aufgenommen wird und über die Nahrungskette in den Menschen gelangen kann.
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Auch durch Lebensmittel-Verarbeitung und Verpackung mit Kunststoffen kann Mikroplastik im menschlichen Verdauungstrakt landen – mit noch nicht einmal ausreichend erforschten, jedenfalls aber gefährlichen Gesundheitsfolgen.
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Kein automatischer Alternativtext verfügbar.
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Aussendung des Umweltbundesamtes:
http://www.umweltbundesamt.at/aktuell/presse/lastnews/news2018/news_181023/?fbclid=IwAR2PfvKtuutzzGEbOomFtdrcYO2VupO72lBi-cYPW7iLGu_6C3l2uYKG_RM 

Die Studienpräsentation als PDF:
http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/presse/news_2018/UEG_Week_2018_-_Philipp_Schwabl_Microplastics_Web.pdf?fbclid=IwAR0QMfMylgmhPd-fZh8Bkwmd1Ln5HjMhjjcOc7IT1REL75RtTf7KxvoXHzk

Quelle:
Robert Manoutschehri
Medical University of Vienna
Umweltbundesamt

Wann wachen Frau & Herr Österreicher endlich auf?!

Gehen wir wirklich wieder in die 30er und 40er Jahre (Faschismus) des vergangenen Jahrhunderts?
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Hans Kirchmeyr:
“Ich wollte es nicht glauben, aber diese faschistische Vision für Österreich wurde tatsächlich so im “freiheitlichen Umfeld” publiziert wie Traxler sie im Standard zitiert hat!”
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Erziehung
– Wiedereinführung des Karzers (Schulkerker)
– Aberkennung des elterlichen Erziehungsrechtes bei Schülern die nicht parieren
– Abschiebung in GESCHLOSSENE Sonderschulen
– Widerspenstige Lehrer versetzen (verschwinden) lassen
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Exekutivgewalt
– Härteste Strafen bei Respektlosigkeit gegenüber Exekutivbeamte
– Erleichterung beim Waffeneinsatz der Exekutive
– Arbeitshaus (-lager?)
– Waffenbesitz von Unbescholtenen noch weiter erleichtern (American Way?)
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Weiters
– bei Nasenringen, Tätowierungen etc., kein Arbeitslosengeld
– Arbeitslose müssen sich 2x / Woche beim AMS melden
– strikte Nacht-, Sonn- & Feiertagsruhe
– Sperrstunden verschärfen
– Betriebsräte abschaffen
– ORF von “Linken” säubern
– Studienrichtungen wie Politologie & Soziologie nur mehr zum Selbstkostenpreis (damit kaum leistbar!)
– Deutsche Aufschriften bei allen Geschäften
– etc., etc., …
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https://twitter.com/bassena/status/1051783698792747008?s=19&fbclid=IwAR0XAqgD73CwyLcrHCC4QkhK21RczADApioxp13ScM4vPmUJniTXtyfegO4
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Es wird doch allerernstens versucht uns einzureden, dass Otto & Ottilie Normalverbraucher sich dies unbedingt wünschen!!!
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Und in 3 Wochen wird das Medium „Zur Zeit„, das diesen faschistischen Traum veröffentlicht hat, von der 3. Nationalratspräsidentin geehrt.
Mit dabei:
Martin Graf, Walter Rosenkranz, Gerhard Kurzmann, Herbert Haupt und der österr. Vizekanzler Heinz-Christian Strache.
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https://twitter.com/bassena/status/1051783698792747008?s=19&fbclid=IwAR0XAqgD73CwyLcrHCC4QkhK21RczADApioxp13ScM4vPmUJniTXtyfegO4
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Die Veranstaltung wurde zwar abgesagt.

Doch die getätigten Aussagen wurden nicht abgesagt, die haben sich nicht erledigt!
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Kritik an „Zur Zeit“-Auszeichnung

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Quelle:
Hans Kirchmeyr
Hans Kirchmeyr
ORF
Radio Wien live
Standard
Twitter (bassena)

Es ist Feuer am Dach unserer Sozialversicherung !

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Es ist Feuer am Dach unserer Sozialversicherung: Wenn sich die ArbeitnehmerInnen in ihrer eigenen Versicherung nicht entmündigen lassen wollen, müssen wir rasch gegen die türkis-blauen Enteignungspläne aufstehen. Der Vorschlag der Solidarwerkstatt: Urabstimmung! Denn als Versicherte haben wir ein Recht darauf, dass wir darüber entscheiden, was mit unseren sozialen Kassen geschieht.
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Der von der Regierung geplante „Umbau“ der Sozialversicherung ist im Grund genommen die – wie die Vorsitzenden der AK OÖ und der GKK OÖ gesagt haben „größte Enteignung in der Geschichte Österreichs“.
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Die Arbeitnehmer-Vertretung wird in der Kranken- und Pensionsversicherung de facto entmachtet.
In diesen Versicherungen, in denen ausschließlich ArbeitnehmerInnen versichert sind, bekommt die Arbeitgeberseite die Macht, ständig hineinzuregieren, alles zu beeinspruchen und zu blockieren.
Im Hauptverband bekommt die Arbeitgeberseite sogar die Mehrheit, obwohl die ArbeitnehmerInnen die große Mehrheit aller Sozialversicherten sind.
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Darüber hinaus werden die Aufsichts- und Eingriffsrechte des Sozial- und Gesundheitsministeriums stark ausgeweitet. Das Ministerium kann so ziemlich jeden Beschluss eines Trägers aufheben und verändern.
So kann sie etwa Beschlüsse beeinspruchen und in der Folge faktisch an sich ziehen, deren „finanzielle Auswirkungen im Ausmaß von 10 Millionen Euro innerhalb eines Kalenderjahres oder mehrerer Kalenderjahre übersteigen“.
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Somit erfolgt praktisch jede Entscheidung unter der Vormundschaft der Regierung, denn kumulierte Kosten von zehn Millionen Euro über mehrere Jahre hinweg hat eine Entscheidung in einer Kasse mit zwölf Milliarden Euro Jahresbudget wohl oft. Jede Änderung eines Gesamtvertrags mit Ärztinnen und jede zusätzliche Leistung für Versicherte ist teurer.
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Das alles läuft auf die Demontage der Selbstverwaltung in der Sozialversicherung hinaus. Das bedeutet die Enteignung von Millionen Versicherten. Gleichzeitig sind enorme Mehrbelastungen bzw. Einnahmenentgänge für Kranken- und Unfallversicherung geplant. Damit drohen höhere Selbstbehalte, Leistungskürzungen und Privatisierungen im Gesundheitsbereich.
Das lehnen wir ab!
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Lassen wir uns nicht enteignen! URABSTIMMUNG!

Als Versicherte haben wir ein Recht darauf, dass wir darüber entscheiden, was mit unseren sozialen Kassen geschieht. Die Solidarwerkstatt hält daher die Durchführung einer Urabstimmung der Versicherten über die türkis-blauen Pläne für notwendig! Lassen wir uns nicht enteignen!

Die Zeit drängt: Werden wir aktiv!

Alle, die auch dieser Meinung sind, ersuchen wir um Rückmeldung. Wir müssen uns vernetzen und rasch aktiv werden!
Denn die Regierung will diese Pläne spätestens im November durchs Parlament peitschen.
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Quelle: Solidarwerkstatt
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PS.:
Themenpunkt für die DemoS-Besprechung zur möglichen Aktivität der Aktivistengruppe am 20.Oktober in Wien !!!
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PPS.:
Aktionstreffen in Oberösterreich am Di, 9. Oktober 2018 !
Motto: Stopp der Enteignung! Retten wir die OÖ GKK!
18 Uhr, Veranstaltungsraum Waltherstraße 15, 4020 Linz

Rascheste Dekarbonisierung wird überlebensnotwendig !

von Robert Manoutschehri

Der jüngste Bericht des Weltklimarats warnt vor dramatischen, nicht mehr reperablen Schäden für Mensch und Natur, sollte die globale Erwärmung nicht auf die angestrebten 1,5 bis maximal 2 Grad beschränkt werden können und veröffentlicht dringende Handlungsempfehlen für Politik und Wirtschaft, die sich dieser wohl größten Aufgabe der Menschheit weder ausreichend bewusst sind, noch ausreichende Maßnahmen ergreifen, um die Klimawandelfolgen noch rechtzeitig einzudämmen.

Der IPCC-Bericht (in einzelnen Kapiteln auf Englisch) ist hier veröffentlicht: http://www.ipcc.ch/report/sr15/

Eine Zusammenfassung auf Deutsch wurde ebenfalls bereits veröffentlicht:
https://www.de-ipcc.de/media/content/Hauptaussagen_IPCC_SR15.pdf

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Bildungsfreiheit – was ist das?

Bildungsfreiheitwas ist das?
Selbst der mit dem Thema bestens vertraute Philosoph Bertrand Stern mag diese Bezeichnung nicht, weil er mit der Bedeutung des ominösen Begriffes Bildung hadert und lieber von einem
Frei-sich-Bilden redet.

Erste Pflänzchen einer freien Bildung sprießen auch schon in Österreich. Alljährlich wird am 15. September der Internationale Tage der Bildungsfreiheit begangen, der derzeit nur Appellcharakter hat. Warum es noch ein weiter Weg ist, bis dieser Tag tatsächlich ein Feiertag für alle bildungshungrigen Menschen ist und es sich dennoch lohnt ihn zu gehen, beschreibt
Michael Karjalainen-Dräger.
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Ich freu mich schon auf morgen!

“Das schönste ist für mich, wenn meine Söhne abends vor dem Einschlafen sagen: ‘Ich freu mich schon so auf morgen!’ Dann weiß ich, dass sich all die Mühen gelohnt haben.”
Richard Lamprecht ist Mitglied im Familiennetzwerk der Freilerner und damit einer jener Menschen, die ihren Kindern die von diesen gewünschte Bildungsfreiheit ermöglichen.

“Wer Kindheit verkauft und junge Menschen nicht als Subjekt sieht, sondern zum Objekt von Erziehung macht, bewirkt fast automatisch deren Zwangsbeglückung durch staatliche Gewalt.” Bertrand Stern
Siehe den Beitrag von Karjalainen-Dräger auf
https://getbildung.weebly.com/der-blog/category/bildungsfreiheit
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Freilernen ist für uns eine Lebenshaltung.“
(Heidrun Krisa)

Freilernen (oder Unschooling) bezeichnet ein vom jungen Menschen selbstgesteuertes Lernen in seinem jeweiligen Lebensumfeld, im Unterschied zum Schulunterricht und zur klassischen Form des Hausunterrichts (oder Homeschooling).

Bei dieser Art des Lernens gibt es daher keinen geplanten Unterricht oder bestimmte Zeiten am Tag, für die schulähnliche Aktivitäten vorgeschrieben sind. Im Wissen, dass Lernen und Bildung immer und überall stattfinden und an keinen Ort und keine Institutionen gebunden sind, erfolgt das Lernen hier nicht durch extrinsische, sondern ausschließlich durch intrinsische Motivation.

Der junge Mensch entscheidet selbst, welchen Interessen er wann nachgeht.

Beim Freilernen geht es also nicht um ein weiteres pädagogisches Regelwerk sondern um einen anderen Blick auf das Lernen als höchstpersönliches und natürliches Bedürfnis jedes Menschen und gleichzeitig eine andere Haltung gegenüber dem Kind als gleichwertiger und gleichwürdiger Mitmensch. Das bedeutet, die spontanen Bedürfnisse, Emotionen und Äußerungen des Kindes genauso ernst zu nehmen wie jene Erwachsener

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Wir sorgen uns, was morgen aus unserem Kind werden wird, dabei vergessen wir, dass es heute schon jemand ist.
(Stacia Tauscher)
Man kann einen Menschen nichts lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken.
(Galileo Galilei, Mathematiker, 1564 – 1643)
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Siehe dazu weiter auf

https://freilerner.at/freilernen/
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Quelle:
Freilerner
getbildung
Michael Karjalainen-Dräger
Bertrand Stern
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Vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer

„Wenn Lernen schwerfällt, dann liegt es an der Methode.
Wenn Verstehen schwerfällt, dann liegt es an der Vermittlung.“

(Vera F. Birkenbihl)
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Das Buch „Stroh im Kopf?“ präsentiert zahlreiche neue Ansätze. Egal, was wir lernen/lehren (ob Medizin, Jura oder Computersprache), wir können alles Gehirn-gerecht machen (= verständlich aufbereiten).
Von der Gehirnforschung ausgehend hat Vera F. Birkenbihl faszinierende methodische Ansätze entwickelt. In einzelnen Modulen stellt sie neue Techniken und Ideen vor, z. B. wie sich neue Informationen Gehirn-gerecht aufbereiten lassen.
Denn:
„Es gibt keine trockene Theorie – nur trockene Theoretiker!“ Das Buch ist voller Experimente, praktischer Anregungen und neuer Techniken gemäß dem Motto: ausprobieren, umsetzen und vertiefen.
Wenn Sie von diesem Buch „echt profitieren“ wollen, dann reicht lesen nicht; Sie müssen aktiv mitdenken – und das bedeutet auch: Sie müssen handeln. Zum Beispiel, indem Sie bei einem Experiment mitmachen (schreiben, zeichnen, ankreuzen etc.)!

Jedes Wort, das Sie hören/oder lesen, weckt immer Assoziationen in Ihnen, allerdings rasen die meisten in einem Affentempo an Ihrem Bewußtsein VORBEI. Wenn Sie zu einem Begriff viele Erfahrungen haben, dann können es Hunderte von Assoziationen sein.

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1. Egal, wie alt Sie sind, Sie können Ihre geistigen Leistungen steigern. Dabei ist Gedächtnis die Grundfähigkeit, die alle anderen (Intelligenz, Kreativität usw.) ermöglicht!

2. Je mehr Schule/Ausbildung uns zum Gehirn-Muffel GEMACHT haben, desto mehr müssen wir UM-LERNEN.

3. Um-Lernen fühlt sich NUR anfangs „ko misch“ an (wie die ersten Schritte auf Stelzen).

4. Aber wenn wir das neue Verhalten erst einmal können, welche Vorteile bieten sich uns dann …?!

5. Es gibt kein schlechtes Gedächtnis, nur schlechte KONSTRUKTIONs-weisen (bedingt durch Schule/Ausbildung), die zu ebenso schlechten Ergebnissen bei der späteren RE-KONSTRUKTION führen.

6. Ändern Sie den Stil Ihres Info-Managements, und das sogenannte „gute Gedächtnis“ wird beiläufig (als „Nebeneffekt“) entstehen!

7. Da aber unser Gedächtnis die Grundlage von allem* ist, ist es der zentrale Punkt, an dem dieses Buch ansetzen wird.

* Leider beweisen Alzheimer-Patienten es uns: Mit dem Verlust der ersten Gedächtnis-Inhalte verlieren sie die Fähigkeit intelligent, kreativ etc. zu denken; später verlieren sie ihre gesamte Persönlichkeit, denn, wie SCHACTERS deutscher Buchtitel es sagt: Wir sind Er-Iinnerung!
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ANALOGRAFFITI © Wenn wir eher ANALOG und kreativ denken wollen und wenn wir mit dem Stift (oder Computer) unseren Gedanken nachspüren bzw. neue Ideen entwickeln wollen, dann denken wir analografisch © (wir fertigen also ANALOGRAFIEN © an). Diese können schreibend und/oder zeichnend entstehen.
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Siehe dazu weiter:
Stroh im Kopf ?
Gehirn-gerechtes Lernen
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Quelle
– Vera F. Birkenbihl
– Help Verlag
– Münchner Verlagsgruppe
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Bildungsfreiheit ?

Schule – Lügen mit System?

Mit dieser Frage beschäftigte der freischaffende Philosoph Bertrand Stern am Internationalen Tag der Bildungsfreiheit sein Publikum in der Wiener Schraubenfabrik.
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Zusammenfassung von
Michael Karjalainen-Dräger.
https://getbildung.weebly.com/der-blog/category/bildungsfreiheit
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Der Philosoph Stern tritt vehement für einen Bildungswandel ein; er ladet alle ein, der tradierten „strukturellen Lüge“ mit einer „lebendigen Wahrhaftigkeit“ zu begegnen. Der offensichtlich unvollkommenen Institution Schule kann nur geholfen werden, indem sie reformiert wird.
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Stern´s Vortrag in voller Länge zum Nachhören
(Dauer ca. 24 min.)
Bertrand Stern im Internet
Impulsvortrag von Bertrand Stern während der Abschlusveranstaltung des 2. Nie-mehr-Schule-Aktionstages am Internationalen Tag der Bildungsfreiheit am 15.9.16 mit dem Titel „Lügen mit System?
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– Ein Aufruf zum Ausbruch aus der Beschulungsideologie“ in der Schraubenfabrik in Wien.
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Luftverschmutzung – 400.000 Todesfälle in der EU !

von Robert Manoutschehri
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Bild könnte enthalten: Himmel, Nacht, Baum, Wolken, im Freien und Natur
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Die Anstiegsrate des atmosphärischen Kohlendioxids (CO2) in den letzten 70 Jahren ist fast 100 Mal höher als am Ende der letzten Eiszeit. So dermaßen abrupte Änderungen des klimaschädlichen CO2-Niveaus seien noch nie zu beobachten gewesen, berichtet die Weltwetterorganisation (WMO) in ihrem am Montag veröffentlichten jährlichen „Treibhausgas-Bulletin“, das auf Länderdaten von 51 Nationen basiert.
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https://www.unsere-zeitung.at/wp-content/uploads/2017/10/co2_anstieg.jpg
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In der vorindustriellen Zeit war der atmosphärische CO2-Gehalt trotz wechselnder Warm- und Eiszeiten rund 800.000 Jahre lang konstant unter 280 ppm (parts per million) geblieben, 2015 wurde dann erstmals die Rekordmarke von 400 ppm überschritten und pendelte sich dann 2016 bei 403,3 ppm im Jahresmittel ein. Eine so hohe CO2-Konzentration hatte die Erde zuletzt im mittleren Pliozän vor drei bis fünf Millionen Jahren gesehen.
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Siehe den Artikel weiter unter
https://www.unsere-zeitung.at/2017/10/31/403-ppm-co2-konzentration-in-der-atmosphaere-erreicht-neue-rekordwerte/
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Jeden Tag sind durchschnittlich mehr als 1.000 vorzeitige Todesfälle vor allem durch Feinstaub, Stickstoffdioxid und bodennahes Ozon in den EU-Ländern zu beklagen, weil sich bisherige politische Maßnahmen zur Reduktion von Luftschadstoffen als unzureichend erweisen.

https://www.unsere-zeitung.at/wp-content/uploads/2018/09/luftverschm-who-9mio-678px.jpg
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Die EU-Politik hat in den letzten Jahrzehnten zwar dazu beigetragen, die Emissionen zu
vermindern, die Luftqualität hat sich jedoch nicht in gleichem Maße verbessert, und die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit sind nach wie vor erheblich !!!
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https://www.unsere-zeitung.at/wp-content/uploads/2018/09/luftverschm-gesundheit-678x381px.jpg
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Besonders gefährdet sind dabei alle in Ballungsräumen lebende Menschen – bis zu 96 Prozent der in städtischen Gebieten lebenden Bürger sind Luftschadstoffkonzentrationen ausgesetzt, die von der WHO als gesundheitsschädlich betrachtet werden. Um sich ein für jedermann vorstellbares Bild von der Belastung zu machen, hat eine Studie der European Federation for Transport and Environment (T&E) kürzlich ausgerechnet, dass ein Jahr in Wien, Amsterdam, Rom oder Paris zu leben, ungefähr dem Konsum von 183 Zigaretten gleichkommt.
Siehe den Artikel weiter unter
https://www.unsere-zeitung.at/2018/09/15/luftverschmutzung-warnung-vor-400-000-todesfaellen-in-der-eu/
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Quelle:
Robert Manoutschehri
DemoS
UNEP Document Repository
Unsere Zeitung
WMO – World Meteorological Organization

Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen

Die vergangenen zehn Jahre haben durch die Gehirnforschung Erstaunliches ergeben: Lernen funktioniert in vieler Hinsicht anders, als bisher angenommen.
Tiefgreifende Reformen von Schule und Bildungswesen sind unausweichlich, sagt Professor Manfred Spitzer (Psychiater, Hochschullehrer und Buchautor).


Wir lernen nicht nur in der Schule, sondern vor allem im Leben. Es geht nicht um Büffeln und Tests, sondern um Fähigkeiten und Fertigkeiten, die wir zum Leben brauchen.
Lernen ist die natürliche Lieblingsbeschäftigung unseres Gehirns.

Prof. Spitzer erklärt Arbeitsweise und Potenziale des Gehirns wissenschaftlich genau, aber er bezieht seinen Gegenstand immer wieder auch auf aktuelle Fragestellungen. Der Universitätsprofessor schafft es leicht verständlich, die Lernmaschine im Kopf zu erklären.

Nach Manfred Spitzer zeigt die Gehirnforschung nicht nur, dass wir zum Lernen geboren sind und gar nicht anders können, als lebenslang zu lernen, sondern auch die Bedingungen für erfolgreiches Lernen.
Sie ermögliche uns damit ein besseres Selbstverständnis im besten Sinne des Wortes und leiste einen wichtigen kulturellen Beitrag.
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Der Mensch ist zum Lernen geboren!
Die Gehirnforschung zeigt nicht nur, dass wir zum Lernen geboren sind und gar nicht anders können, als lebenslang zu lernen, sondern auch die Bedingungen für erfolgreiches Lernen. Sie ermögliche uns damit ein besseres Selbstverständnis im besten Sinne des Wortes und leiste einen wichtigen kulturellen Beitrag.

Weil alle Handlungen „Spuren im Gehirn“ hinterließen – umso intensiver, je häufiger sie ausgeführt werden –, sei es nicht egal, was Kinder und Jugendliche den ganzen Tag tun.
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Computer schaden Kindern mehr, als sie nutzen
Manfred Spitzer nimmt auch Bezug auf seinen Bestseller „Digitale Demenz“. Der Psychiater behauptet darin, dass Computer, Facebook und andere Werkzeuge der Moderne besonders jungen Menschen schaden.

Lernen bedeutet aus neurobiologischer Sicht, dass die Verbindungen zwischen Gehirnzellen stärker werden.
Bei Kindern bewirken Lernimpulse schnell eine stärkere Verbindung. Inzwischen weiß man, dass die Gedächtnisleistung davon abhängt, wie das bereits verfügbare Wissen organisiert ist.

Mit Bezug auf vor dem Jahr 2010 erhobene statistische Mediennutzungsdaten von Schülern in Deutschland hat Spitzer 2012 vor übermäßigen Konsum elektronischer Medien durch Kinder und Jugendliche gewarnt; dieser führe zu nur oberflächlicher Beschäftigung mit Informationen und gehe zu Lasten des eigenen, aktiv tätigen Lernens.
Digitale Medien nehmen uns geistige Arbeit ab. Was wir früher einfach mit dem Kopf gemacht haben, wird heute von Computern, Smartphones, Organizern und Navis erledigt.

Das Gehirn wird wie ein Muskel nur dann trainiert, wenn man es wirklich fordert.

Digitale Medien machen süchtig.
Sie schaden langfristig dem Körper und vor allem dem Geist. Wenn wir unsere Hirnarbeit auslagern, lässt das Gedächtnis nach. Nervenzellen sterben ab, und nachwachsende Zellen überleben nicht, weil sie nicht gebraucht werden.
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„Kinder unter Daueraufsicht, die immer nur an der Hand von Erwachsenen umhergeführt werden, gleichen Haustieren, Stalleseln, die das Leben in der Freiheit nicht mehr kennen.“ Spiegel Online, „Frühe Jahre: Wissensdurst wird durch Klugscheißerei verdorben“
Gerald Hüther; deutscher Neurobiologe und Autor

Hüther ist auch Gründungsmitglied folgender Netzwerke:
– Archiv der Zukunft
– Netzwerk für Schulentwicklung
– Wissenschaftliches interdisziplinäres Netzwerk für Erziehung und Bildungsfragen
– Netzwerk für humanitäre Fragen in der Wirtschaft Forum Humanum
 
Quelle:
Gerald Hüther

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Manfred Spitzer:
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Homo- und xenophober Amtsschimmel?

Keine Pornos am Handy - Asyl abgelehnt
Grafik: R. Manoutschehri


Das Recht auf ein faires Asylverfahren ist ein Menschenrecht. Doch Rechtsstaatlichkeit und Objektivität haben sich aus Entscheiden des österr. Asyl-Amts scheinbar verabschiedet. Vor allem, wenn es um Vergewaltigungsopfer oder Homosexuelle geht.

Ein Kommentar von Robert Manoutschehri

Die Lage für AsylwerberInnen in Österreich hat sich unter der neuen rechtskonservativen Regierung massiv verschlechtert. Nicht nur durch eine auf Abwehr getrimmte „Routen und Grenzen schließen“ Politik, wie sie auch von den nicht gerade für die Einhaltung der Menschenrechte bekannten Visegradländern oder neuerdings auch durch Italien praktiziert wird, sondern auch durch fragwürdige Praxis bei Asylverhandlungen. NGOs sehen den Rechtsstaat in Gefahr.

Schon im Vorjahr war auffällig geworden, dass fast die Hälfte aller negativen Asylbescheide (42,4 Prozent) des Bundesamts für Fremdenwesen und Asyl (BFA) in zweiter Instanz vom Bundesverwaltungsgericht (BVwG) mangels ausreichender Qualität wieder aufgehoben wurden.
Unzureichendes und fachlich zu wenig augebildetes Personal für die Befragungen wurde damals attestiert und Nachbesserung versprochen.

Doch nun stehen nicht nur Vorwürfe fehlerhafter sondern sogar willkürlicher Asylverfahren im Raum.

Das Rückgrat negativer Bescheide basiere oftmals auf nicht nachvollziehbaren Behauptungen, denen eine objektive Grundlage fehle und vielmehr deutliche Vorurteile der prüfenden BeamtInnen widerspiegle, so die neu gegründete Initiative „Fairness-Asyl“ heute auf einer Pressekonferenz in Wien.

„Mit großer Besorgnis stellen wir fest, dass die Bescheide des BFA noch immer teils von persönlichen politischen und gesellschaftlichen Einstellungen der BeamtInnen motiviert sind“, sagte Wolfgang Salm, einer der Gründer der Initiative.

„Wir haben zahlreiche Bescheide gesehen, die in keinem Zusammenhang zur tatsächlichen Situation der Betroffenen und den voran gegangenen Einvernahmen standen. Die Behauptungen in den Bescheiden sind zu oft an den Haaren herbeigezogen und halten einer kritischen Auseinandersetzung zumeist nicht statt.“

„Es darf in einem Rechtsstaat auf keinen Fall geduldet werden, dass, gerade in einem Bereich in dem es um Menschenrecht und Menschenleben geht, einfache BeamtInnen in den Asylbescheiden ihre eigenen politischen Wünsche zum Ausdruck bringen oder gar die politisch motivierten Vorgaben ihrer Vorgesetzten umsetzen.“

„Wann tritt endlich eine intensive Qualitätssicherung in Kraft? Wir finden es notwendig und unsere Pflicht, die Öffentlichkeit über diese unfassbaren Argumentationen zu informieren“, mit denen Schutzsuchende von offensichtlich ebenso unwilligen wie unterqualifizierten Leuten in ein ungewisses Schicksal zurück gestoßen werden.

LGBT Community und Vergewaltigungsopfer offenbar benachteiligt.

Besonders betroffen davon sind Flüchtlinge aus Afghanistan und dem Irak, Mitglieder der LGBT Community aber auch Vergewaltigungs- und Folteropfer. Sie haben nur noch sehr geringe Chancen in erster Instanz einen positiven Bescheid zu bekommen.
„Es sind uns BFA Beamte bekannt, die uns mitgeteilt haben, dass es seit dem Sommer 2016 eine strenge von >oben gewollte< Spruchpraxis gab“, so die Fairness-Sprecher, die allesamt aktiv in der Flüchtlingsberatung und -hilfe tätig sind.

Die Gruppe um Wolfgang Salm, Doro Blancke und Andrea Mayrwöger haben über 42.000 Protokolle und Bescheide des BFA und Entscheide des BVwG nach solch fragwürdigen Argumentationen durchsucht, besonders auffällige Textpassagen gesammelt und diese „Textperlen“ auf fairness-asyl.at zwecks einer öffentlichen Debatte darüber online gestellt.

Aktuelle Auszüge „seltsamer“ Begründungen ggü. homosexuellen Schutzsuchenden:

„Weder ihr Gang, ihr Gehabe oder ihre Kleidung haben auch nur annähernd darauf hingewiesen, dass sie homosexuell sein könnten.“

„Nachdem Sie über ein Smartphone verfügen und offensichtlich auch das Internet nutzen, ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Sie bei tatsächlichem Verkehr mit anderen Männern, keinerlei Fotos (resultierend aus Chats) auf ihrem Handy vorweisen können. Hier wäre bei tatsächlichem Interesse an pornographischem Material über Homosexuelle, zumindest von Lieblingsseiten im Internet auszugehen.“

Solche Textpassagen würde wohl niemand in einem amtlichen Bescheid erwarten – auch nicht, wenn Ausländerfeindlichkeit jetzt quasi direkt aus Regierungskreisen verbreitet wird. Schäm dich, Österreich.

Quelle:
Robert Manoutschehri
Wolfgang Salm
Doro Blancke
Andrea Mayrwöger
fairness-asyl
Bundesverwaltungsgericht (BVwG)
Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA)