Arbeit neu denken

Wir müssen die gesamte Arbeitswelt komplett neu organisieren.

Wenn wir flächendeckende Verelendung, Hungerrevolten und damit höchst chaotische Zustände verhindern wollen, müssen wir die Bedingungen der Lohnarbeit umfassend verändern.

Wenn einst die Kaufkraft der Hälfte der Menschen  verloren ginge, würden viele Bereiche der Wirtschaft und die Sozialsysteme zusammenbrechen. Das kann nicht im Interesse der Profiteure der Vollautomatisierung sein, … sie hätten dann ja kaum mehr Kunden…

Die noch vorhandene Lohnarbeit muss also neu verteilt werden. 

Das bedeutet: Wir müssen JETZT beginnen, die Arbeitszeit für alle Arbeiter und Angestellten stufenweise zu verkürzen – bei vollem oder weitgehendem Lohnausgleich, um möglichst keine Kaufkraft zu verlieren! Optimal wäre jährlich um eine halbe bis ganze Stunde, bis wir in 20 Jahren bei 22 bis maximal 25 Wochenstunden angelangt sind.

Das wird der Lohnarbeit im Leben der Menschen einen ganz anderen Stellenwert geben. Auch, weil dann  die Arbeitszeit deutlich geringer als die Freizeit sein wird. Das kommt den Menschen zugute, die ihr Familienleben mehr pflegen und intensivieren möchten. Sie werden auch mehr Zeit für ihre Hobbys, Leidenschaften und sozialen Ambitionen finden. Sogar auf die Volksgesundheit wird sich das positiv auswirken, weil sich arbeitsbedingte Erkrankungen (etwa „Burnouts“) massiv vermindern werden.

Und weil mit fortschreitender Arbeitszeitverkürzung jedenfalls ein Bedingungsloses Grund-Einkommen (BGE) eingeführt werden muss, wird sich Lohnarbeit  bald von einem „Muss“ zu einem „Kann“ wandeln.

Hier bringen die DemoS ihre Soziale Lebens-Absicherung ins Spiel:

Unsere SLA