Angriff auf die Menschenwürde der arbeitenden Menschen und ihrer Angehörigen

Die Industriellen, die IV und ihre ReGIERung agieren brutal und rücksichtslos in der Durchsetzung ihrer Eigeninteressen.

– Sie sagen „modern“ und meinen damit den gesundheitsgefährdenden 12-Stunden-Tag.
– Sie sagen „freiwillig“ und „flexibel“ und meinen damit ihre unbeschränkte Befehlsgewalt über unsere Arbeitszeiten.
– Sie sagen „Entbürokratisierung“ und meinen damit ihre Straffreiheit bei Sozialbetrug und Arbeitsunfällen.
– Sie sagen „Betrugsbekämpfung“ und meinen die Rasterfahndung unter Kranken.
– Sie sagen „Gerechtigkeit für Leistungsträger“ und meinen damit die Befriedigung ihrer nimmer satten Gier.

Der 12 Stunden-Tag ist dabei nur die schmerzhafteste Spitze der Entrechtung der Beschäftigten, der Unterordnung unseres Lebens in allen Aspekten unter ihr Profitinteresse.
Die Industriellen schreiben die Gesetze, Kurz und Strache peitschen sie durch und scheren sich dabei einen Dreck darum, ob zehntausende Leben zerstört werden !
Der Druck für ArbeiterInnen, sich nicht krankschreiben zu lassen wird massiv erhöht, Krankenstände sollen kriminalisiert werden.

Im Tourismus: Längere Arbeitszeiten, verkürzte Ruhezeiten u.v.m.; Einbußen für ArbeitnehmerInnen bei Freizeit, Geld und Gesundheit!
https://awblog.at/12-stunden-tag-tourismus/

Dieser Angriff auf die Menschenwürde der arbeitenden Menschen und ihrer Angehörigen beantwortet alle letzten Zweifel über den Charakter der Regierung!
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Daher muss die aktuelle und zukünftige Parole lauten:
„Keinen Schritt zurück, auch nicht den kleinsten!“
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Denn es geht auch GANZ ANDERS!
Während in Österreich die Höchstarbeitszeit auf 60-Stunden die Woche und 12-Stunden am Tag ausgedehnt wird, geht international der Trend in Richtung Arbeitszeitverkürzung.
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– Der 6-Stunden-Tag nützt allen – Göteborg hat den 6h-Tag getestet !
https://kontrast.at/andere-laender-zeigen-der-6-stunden-tag-nuetzt-allen/
– Ein erfogreiches Kurzzeit-Arbeitsmodell – nur 5 Stunden ungestörte Arbeit / Tag !
http://www.demos.co.at/ein-erfogreiches-kurzzeit-arbeitsmodell-nur-5-stunden-ungestoerte-arbeit-tag/
– Neuseeländische Firma kürzt Arbeitszeit – Vier Tage pro Woche sind genug
http://www.spiegel.de/karriere/neuseeland-firma-wechselt-zur-vier-tage-woche-fuer-alle-a-1231197.html
– Was wäre, wenn wir alle nur noch 20 Stunden arbeiteten?
https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/reset/was-waere-wenn-wir-alle-nur-noch-20-stunden-arbeiteten 
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Quelle:
DemoS
derFunke-Juni2018-2
awblog
Kontrast
Brandeins
Spiegel
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Es wird Zeit für

Eine Antwort auf „Angriff auf die Menschenwürde der arbeitenden Menschen und ihrer Angehörigen“

  1. „Vergesst die 1 %“, titelte Ende 2014 der „Economist“ !

    Denn tatsächlich sei es das reichste Promille der Bevölkerung – also die obersten 0,1 Prozent –, das den Rest der Gesellschaft rasant abhängte.
    Ein Blick auf die österreichischen Vermögensdaten bestätigt die große Lücke zwischen wenigen Reichen und der großen Masse der Menschen, die Ungleichheit erinnert an die Ein-Promille-Gesellschaft Ende des 19.Jahrhunderts und zu Anfang des 20. Jahrhunderts.

    Matthias Schnetzer
    Die Wiedergeburt der Ein-Promille-Gesellschaft
    https://awblog.at/ein-promille-gesellschaft/

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