Dr. Stephan Schulmeister: „New Deal“ für Europa

Die große Krise stellt das „Endprodukt“ der finanzkapitalistischen Form einer Marktwirtschaft dar.
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Die Rahmenbedingungen dieser seit den 1970er Jahren dominanten „Spielanordnung“ lenken das Gewinnstreben auf Finanzveranlagung und -spekulation.
In und durch die Krise implodiert der Finanzkapitalismus in Etappen:
Nach einem Boom der Preise von Immobilien, Aktien und Rohstoffen
– verfielen diese Vermögenswerte,
– die resultierende Rezession samt Bankenkrise ließ die Staatsschuld steigen,
– Spekulation gegen immer mehr Schuldnerländer steigerte das Zinsniveau und
– vertiefte die Spaltung der Währungsunion,
– eine „gleich-geschaltete“ Sparpolitik begleitet von einem neuerlichen Rückgang der Vermögenspreise führt in die nächste Rezession.
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Die große Krise wird die Lebensbedingungen über Jahre verschlechtern und damit den Boden bereiten für eine Neuordnung des „Spiels Wirtschaft“:
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Das Profitstreben, wird wieder auf realwirtschaftliche Aktivitäten gelenkt werden. Gleichzeitig wird die Politik eine „ausgewogenere“ Balance anstreben zwischen der Entfaltung des individuellen Eigennutzes und der Stärkung des sozialen Zusammenhalts.

Siehe im Video:
https://www.youtube.com/watch?v=A53BQUq6dtI&index=1&list=PLyRk2yIHSNKkoEujQwhLHpBRN-euSpEf5

Ähnliches Foto.

Weitere Informationen zu Wirtschaft & Politik von Stephan Schulmeister:
1:45 Lange Zyklen: Realkapitalismus und Finanzkapitalismus 6:50 Ideengeschichtlicher Hintergrund
12:30 Vergleich: Wechsel der Spielandordnung 1929 und 2008, Zyklus vor 1914
21:48 Dialektik vs. Polarität?
23:55 Zinsrate als falsches Mittel der Konjunkturpolitik
35:58 Inflationsbekämpfung mit Verteilungs- statt Zinspolitik 48:25 Arbeitsmarkt und Güterhomogenität
53:10 W. Stützels übergreifende Theorie, Keynesianismus und (Neo)klassik einschließend
58:20 Theoriepluralität vs. Allgemeine Theorie
1:07:30 Empirie der Finanzmärkte
1:14:50 Wissenschaftstheorie und der Begriff „Paradigma“, L. Fleck und T. Kuhn
1:24:00 Rolle von Bewertungsänderungen bei Stützel, seine Position ggü. flexiblen Wechselkursen und Finanzialisierung
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https://www.youtube.com/watch?v=NE48zzkwkbI&feature=youtu.be
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Quelle
Stephan schulmeister
Attac
Anep Economics
youtube

Angriff auf die Menschenwürde der arbeitenden Menschen und ihrer Angehörigen

Die Industriellen, die IV und ihre ReGIERung agieren brutal und rücksichtslos in der Durchsetzung ihrer Eigeninteressen.

– Sie sagen „modern“ und meinen damit den gesundheitsgefährdenden 12-Stunden-Tag.
– Sie sagen „freiwillig“ und „flexibel“ und meinen damit ihre unbeschränkte Befehlsgewalt über unsere Arbeitszeiten.
– Sie sagen „Entbürokratisierung“ und meinen damit ihre Straffreiheit bei Sozialbetrug und Arbeitsunfällen.
– Sie sagen „Betrugsbekämpfung“ und meinen die Rasterfahndung unter Kranken.
– Sie sagen „Gerechtigkeit für Leistungsträger“ und meinen damit die Befriedigung ihrer nimmer satten Gier.

Der 12 Stunden-Tag ist dabei nur die schmerzhafteste Spitze der Entrechtung der Beschäftigten, der Unterordnung unseres Lebens in allen Aspekten unter ihr Profitinteresse.
Die Industriellen schreiben die Gesetze, Kurz und Strache peitschen sie durch und scheren sich dabei einen Dreck darum, ob zehntausende Leben zerstört werden !
Der Druck für ArbeiterInnen, sich nicht krankschreiben zu lassen wird massiv erhöht, Krankenstände sollen kriminalisiert werden.

Im Tourismus: Längere Arbeitszeiten, verkürzte Ruhezeiten u.v.m.; Einbußen für ArbeitnehmerInnen bei Freizeit, Geld und Gesundheit!
https://awblog.at/12-stunden-tag-tourismus/

Dieser Angriff auf die Menschenwürde der arbeitenden Menschen und ihrer Angehörigen beantwortet alle letzten Zweifel über den Charakter der Regierung!
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Daher muss die aktuelle und zukünftige Parole lauten:
„Keinen Schritt zurück, auch nicht den kleinsten!“
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Denn es geht auch GANZ ANDERS!
Während in Österreich die Höchstarbeitszeit auf 60-Stunden die Woche und 12-Stunden am Tag ausgedehnt wird, geht international der Trend in Richtung Arbeitszeitverkürzung.
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– Der 6-Stunden-Tag nützt allen – Göteborg hat den 6h-Tag getestet !
https://kontrast.at/andere-laender-zeigen-der-6-stunden-tag-nuetzt-allen/
– Ein erfogreiches Kurzzeit-Arbeitsmodell – nur 5 Stunden ungestörte Arbeit / Tag !
http://www.demos.co.at/ein-erfogreiches-kurzzeit-arbeitsmodell-nur-5-stunden-ungestoerte-arbeit-tag/
– Neuseeländische Firma kürzt Arbeitszeit – Vier Tage pro Woche sind genug
http://www.spiegel.de/karriere/neuseeland-firma-wechselt-zur-vier-tage-woche-fuer-alle-a-1231197.html
– Was wäre, wenn wir alle nur noch 20 Stunden arbeiteten?
https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2018/reset/was-waere-wenn-wir-alle-nur-noch-20-stunden-arbeiteten 
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Quelle:
DemoS
derFunke-Juni2018-2
awblog
Kontrast
Brandeins
Spiegel
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Es wird Zeit für

… was bedeutet Imperialismus ?


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Als Imperialismus (von lateinisch imperare „herrschen“; imperium „Weltreich“; bezeichnet man das Bestreben eines Staatswesens, seiner politischen Führung, bzw. der globalen Konzerne in anderen Ländern oder bei anderen Völkern wirtschaftlichen und politischen Einfluss zu erlangen, bis hin zu deren Unterwerfung und zur Eingliederung in den eigenen Machtbereich.
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Typischerweise geht das damit einher, eine ungleiche wirtschaftliche, kulturelle oder territoriale Beziehung aufzubauen und aufrechtzuerhalten.
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1. Politik
2. Politik/Geschichte
3. Imperialismus
4. Sozialdarwinismus
5. Europäischer Imperialismus
6. Die Motive des Imperialismus
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Bildergebnis für Imperialismus.
Quellen & weitere Informationsmöglichkeiten:
– Chronik der Deutschen Verlag S.553 Ausgabe 1983
– MSN Encarta-Sozialdarwinismus
– Wikipedia Freie Enzyklopädie
de.wikipedia.org/wiki/Imperialismus 
www.duden.de/rechtschreibung/Imperialismus
– u.v.m.
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sowie Literatur (Hannah Arendt, Frank Deppe, Jared Diamond, Michael Mann, Oliver Nachtwey, Sönke Neitzel, Leo Panitch, Sam Gindin, John Pilger, Klaus Schwabe, Wolfgang Caspart, Christian Zeller , … ) dazu,
u.v.m. siehe weiters
https://informieredich.blogspot.com/2017/05/imperialismus.html
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PS.:
Gegen diese Art Ungerechtigkeit des Imperialismus etwas zu unternehmen ist viel komplexer, als sich im WKII gegen eine Besatzungsmacht aufzulehnen.
Heutzutage bedeutet das :
nachdenken, publizieren, sehr LANGFRISTIG planen und handeln.
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Denn die Grundwerte, die in der Zeit der Resistance, des Widerstandes, gefordert wurden, diese Werte der Demokratie und der Menschenrechte, diese Werte des Kampfes gegen den Feudalismus der Finanzmächte sind sehr in Gefahr !
Stephane Hessel
Siehe weiter auf
http://www.demos.co.at/der-jugend-von-heute-muss-das-klargemacht-werden/
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Was und wer gefährdet unsere Gesellschaft, den gesellschaftlichen Zusammenhalt?

1 Jahr Türkis-Blau, 1 Jahr Sozialabbau, 1 Jahr Demokratieabbau !
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Die Gefahr
kommt nicht von außen, nicht von den Flüchtlingen, nicht von den Linken, sondern sie sitzt mitten drinnen, mitten in der Republik, in Konzernen, Institutionen, im Parlament, …
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Mit der allgegenwärtigen „Flüchtlings-Kopftuch-Ausländer“ -Ablenkungspropaganda, wird versucht, dies alles als „im Auftrag der Mehrheit“ zu rechtfertigen.
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Die „Kopftuch“-Propaganda soll verschleiern, dass die Hauptbetroffenen der unsozialen Politik (SV-Zerschlagung, Kürzung der Mindestsicherung, „Familienbonus“, 12-Std.-Tag) die Masse der wenig verdienenden, am meisten unter Arbeitsdruck stehenden Bevölkerungsschichten sind, zu denen zwar auch Flüchtlinge gehören, aber in überwältigendem Ausmaß „die Österreicher“ davon betroffen sind.
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