Schule neu – ein Beispiel

Wie also könnte nun ein Konzept für so eine „neue freie Schule“ aussehen? EIN Beispiel so eines Konzepts (von vielen möglichen – hier nur in Stichworten):

Methode: Interessensgeleitetes Entdecken und Lernen in selbst organisierten, wechselnden Gruppen.

Die „Lehrpersonen“ fungieren dabei als begleitende Lern-Coaches und –Berater, als Moderatoren der dabei ständig wechselnden sozialen Gruppenprozesse und als aktive Helfer bei der Selbstorganisation und Selbstaneignung von Informationstechniken und deren Bewertung durch die Kinder; als Trainer und Helfer bei der Aneignung und Vertiefung von Fertigkeiten aller Art und als fürsorgliche Begleiter in Selbstfindungs-Prozessen und als Mediatoren im kontinuierlichen Informationsaustausch zwischen den Gruppen und mit den Elternhäusern der Kinder; sowie bei der allfällig gewünschten Anforderung von externen Experten und Praktikern bei Projektarbeiten.

Bildungsziele: Interessensgeleitetes Aneignen aller Fertigkeiten und Techniken, die ein möglichst breites Verständnis der Zusammenhänge aller gesellschaftsrelevanten Gegebenheiten in einer immer komplexer werdenden, total vernetzten Welt vermitteln und damit eine umfassende Erkenntnis und Erfahrung der eigenen Begabungen, Begrenzungen und Optionen für die weitere freie Lebensgestaltung ermöglichen und so die eigene soziale Einordnung in die Gesellschaft fördern.

Ferner: Beherrschung aller dafür benötigten Grundtechniken und breites Basiswissen zu vielen gesellschaftsrelevanten Wissensfeldern (Geistes- und Sozialwissenschaften, Informations-, Wirtschafts- und Naturwissenschaften, künstlerische Ausdrucksformen und Kulturtechniken…)

Organisationskonzept: In dieser Schule wird ein ständiger offener Dialog zwischen den Schülern, den Lernbegleitern und den Eltern geführt. Die „Klasseneinteilung“ dient im Wesentlichen nur mehr einmal wöchentlich dem Informationsaustausch zwischen den gleichaltrigen Kindern/Jugendlichen darüber, darüber, was jeder einzelne Mitschüler in seinen diversen Neigungs-, Lern- und Aktivitätsgruppen erlebt und dazugelernt haben, was ihn dabei begeistert und was ihn dabei gestört hat. Dadurch (und durch die Diskussion darüber) behalten alle Schüler einen Überblick und ein Grundwissen auch über jene Gruppen, an denen sie nicht teilnehmen.

Die SchülerInnen bestimmen also selbst, an welchen Gruppen sie sich aktuell beteiligen und können diese Gruppen bei aktuellem Desinteresse an den dort bearbeiteten Inhalten auch problemlos verlassen und sich anderen Gruppen anschließen, um vielleicht später, wenn ihr Interesse wieder erwacht ist, in eine ihrer früheren Gruppe zurück zu kehren.

Für Zeiten, in denen sie ein starkes Ruhe- oder Regenerationsbedürfnis haben oder einfach das Erlebte reflektieren oder mit Schulkollegen besprechen wollen, gibt es in dieser Schule entsprechende Facilitäten – ebenso für sportliche Tätigkeiten, um aktuelle Bewegungsbedürfnisse ausleben zu können. (Die Betreuung dieser Räume könnte auch durch Freiwillige aus der Elternschaft organisiert werden, um die umfassende Betreuung und Begleitung aller „Lerngruppen“ durch qualifiziertes Personal sicher zu stellen.)

Auch die Aus- und Weiterbildung der „Lehrpersonen für diese „Neue Freie Schule“ funktioniert nach diesem Konzept Erfahrungs-basiert und selbstorganisiert. Wie das im Detail organisiert wird, wird einmal jährlich gemeinsam neu überdacht und dann Teil des Organisationskonzeptes sein.

Natürlich können wir diese Revolution der Bildung & Ausbildung nicht gleich anstelle der heutigen Schulen, sondern nur parallel dazu und (zunächst) nur ergänzend verwirklichen … in einem offenen Vergleichsumfeld, in dem beide Systeme ihre Vor- und Nachteile erweisen und ihre Verbesserungspotenziale in einem vergleichenden Dialog weiterentwickeln können. Das „bessere System“ wird dadurch immer noch besser werden und nach und nach größeren Zuspruch verzeichnen. © Copyright: Demokratische Soziale Initiative

Noch sind viele Fragen nicht geklärt, viele Vorstellungen scheinbar „zu schön, um wahr zu werden“… aber:

Die neue Schule: Sieben Schritte von der Vision zur Realität

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Können wir den Wandel in eine „neue“ Gesellschaft organisieren?

Die Gesellschaft ändert sich täglich … der Wandel findet also statt. Freilich passiert das nicht nach einem durchdachten Plan, nicht in eine vorbestimmte oder gar von uns „erwünschten“ Richtung.

Wenn wir aber (wie wir DemoS) eine klare Zielvorstellung haben, müssen wir versuchen, einen Plan zu entwickeln, wie wir dorthin kommen – mit der Definition von Etappenzielen, mit überzeugenden Strategien und mit klaren Vorstellungen darüber, wie wir „unerwünschte“ Entwicklungen im Sinne unseres Projekts irgendwann mehrheitlich wieder  „korrigieren“ können. Deine Ideen sind herzlich willkommen!

 

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Kapitalismus und Postwachstumsgesellschaft. Geht beides zugleich?

Darüber herrscht unter Experten weitgehend Einigkeit: Kapitalismus braucht ständiges Wachstum. Was passiert mit dem Kapitalismus, wenn Wachstum – schon Ressourcen-bedingt – in immer mehr Bereichen nicht mehr möglich sein wird? Welcher Stellenwert kommt dabei der Nachhaltigkeit-Debatte zu? Und was kommt nach dem Kapitalismus? Gibt es einen „friedlichen Wandel“ oder bedarf es eines Zusammenruchs ins völlige Chaos, ehe „DAS NEUE“ entstehen kann?

Diese und weitere Fragen zum Thema wollen wir hier mit Dir diskutieren.

Zur thematischen Anregung: https://experimentselbstversorgung.net/11-schritte-zu-einer-wirtschaft-ohne-wachstum/

 

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Gibt es überhaupt „Gerechtigkeit“ in einer „Leistungsgesellschaft“?

„Leistungsträger“ empfinden es oft als ungerecht, wenn Menschen, die (noch) nichts in die Sozialtöpfe eingezahlt haben, Sozialleistungen erhalten.  Dieses Bild, das (speziell von neoliberal motivierten Parteien) gerne für das Befeuern von Hass- und Neiddebatten zwischen unterprivilegierten Gruppen gezeichnet wird, wirft eine Menge von Fragen auf, mit denen wir uns hier diskursiv befassen möchten:

z.B.: Müssen wir Arbeit UND Einkommen fair-teilen? Und was passiert mit jenen, die keine Arbeit finden … oder gar nicht arbeiten wollen?

z.B.: Was passiert dann mit jenen, die gar keine (anerkannte) Leistung erbringen können?

z.B.: Wie sollten dabei „leistungslose“ Einkommen bewertet werden?

 

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Unsere DemoS-Facebook-Gruppen

 

Unsere Begrüssungs- und Orientierung-Gruppe:   https://www.facebook.com/groups/Jetzt.erst.links/

Unsere große DemoS-Diskussion-Gruppe:   https://www.facebook.com/groups/342222272608432/

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Für internationale Themen: EU 2.0   https://www.facebook.com/groups/642144805921486/

Contemporary DemoS / unsere Bühne für Künstler & Publikum    https://www.facebook.com/groups/415084768682712/

Einladung

AGENDA:

1.)  Was haben wir aus unserem vergeblichen Versuch, in Wien und im Burgenland auf den Wahlzettel zu kommen, gelernt.
2.)  Weichenstellungen für die Zukunft der DemoS / wichtige Grundsatzdiskussion.
3.)  Die neuen Herausforderungen / Terminplanung Herbst 2017
4.)  Allfälliges.

Bislang haben ihre Teilnahme angemeldet:
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Christian Sadil
Maria Acker
Margit Fekete
Ute Breitengraser
Georg Krejci
Michael Karjalainen-Dräger
Stefan Buhr
Hans Berger
Thomas Fugger
Erwin Felkel
Isolde Gehl
Wolfgang Werg
Claudija Krizmanic
Cornelia Keller-Milak
Hrundy V Bakshi
Georg Amann
Jess Siderits
Josef E. Jilek
Bernhard von Clairvaux
Nuşin Arslan
Susanne Frühwirth
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Noch nicht ganz sicher:
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Olga Susman​
Anton Hedenig​
Ronny Luka​
Barbara Schwab​

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Anmeldungen bitte in unseren Facebook-Gruppen oder gleich im unteren Kommentar-Fenster:

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